Zweite Internationale Automobilarbeiterkonferenz

Zweite Internationale Automobilarbeiterkonferenz

„Vorwärts und unterstützt die Vorbereitung und Mobilisierung“

In ihrem aktuellen Informationsbrief schreibt die Internationale Koordinierungsgruppe der Zweiten Internationalen Automobilarbeiterkonferenz (Auszüge):

Von Internationale Koordinierungsgruppe der Zweiten Internationalen Automobilarbeiterkonferenz

Es sind noch neun Monate bis zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die vom 19. bis 23. Februar 2020 in Johannesburg in Südafrika stattfinden wird. Selbst organisiert und auf überparteilicher Grundlage wird sie vorbereitet.

 

Das Interesse an der Teilnahme wächst weltweit. Unter anderen haben Kollegen aus Tunesien und Marokko, wo es eine wachsende Autoindustrie gibt, bereits zugesagt. In Südafrika hat die kämpferische Metall-Gewerkschaft NUMSA ihre Unterstützung der Vorbereitung und Durchführung der Konferenz mitgeteilt. Ihre Vertreter erklärten ausdrücklich, dass die NUMSA für den gemeinsamen internationalen Kampf der Arbeiter steht.

 

Im Februar streikte die Belegschaft von Audi in Györ in Ungarn eine Woche lang und setzte ihre Forderungen, unter anderem eine achtzehnprozentige Lohnerhöhung, vollständig durch. Gratulation!

 

Der Streik im größten Motorenwerk Europas stoppte die Produktion im Stammwerk von Audi in Ingolstadt für eine Woche. Die 10.000 dort durch den Produktionsausfall betroffenen Kollegen standen solidarisch auf der Seite der Streikenden. Diese Solidarität über Standorte, Konzerne oder Ländern hinweg bis hin zum gemeinsamen Kampf, das ist der richtige Weg zur internationalen Arbeitereinheit.

 

Die schnellen Veränderungen in der Autoindustrie mit dem Übergang zur Elektromobilität, weiterer Digitalisierung und Vorzeichen einer Weltwirtschafts- und Finanzkrise sind verbunden mit der Vernichtung von zehntausenden Arbeitsplätzen, dem Angriff auf die Löhne und Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Die Arbeiter sind herausgefordert sich dagegen zusammenzuschließen, gemeinsam und koordiniert um ihre Arbeitsplätze und Klasseninteressen zu kämpfen ...

 

Hier gibt es den kompletten Infobrief als pdf-Datei!

 

Hier gibt es den kompletten Infobrief als pdf-Datei in Englischer Sprache!