Gelsenkirchen

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Zweites Kind im Bad verunglückt

Petra Polz-Wassong, Sachkundige Einwohnerin für das überparteiliche kommunalpolitische Bündnis AUF Gelsenkirchen im Sportausschuss der Stadt, hat eine Pressemitteilung zu einem traurigen Vorfall verfasst.

Von AUF Gelsenkirchen

Sehr betroffen macht die Meldung in der WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Anm. d. Red.) vom 11. Juni in Gelsenkirchen, dass innerhalb von einem halben Jahr ein zweites Kind in einem Gelsenkirchener Bad ums Leben kam. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen und ebenso den MitarbeiterInnen des Sportparadieses und den beteiligten Rettungskräften, die dieses schockierende Ereignis verarbeiten müssen.

 

Es ist höchste Zeit, die Ursachen für diese Unglücke restlos aufzuklären und dafür Sorge zu tragen, dass so etwas nie wieder passiert - auch im Sinne der Beschäftigten, auf denen eine Riesenverantwortung lastet. Über die Sicherheit in den Gelsenkirchener Bädern und eine damit zusammenhängende ausreichende Personalausstattung muss jetzt von Seiten der Stadtwerke sofortige Transparenz hergestellt, und es müssen Maßnahmen zur Erhöhung der Badesicherheit umgesetzt werden. Dafür setzt sich AUF Gelsenkirchen zusammen mit engagierten Bürgern schon seit langem ein.

 

Für die nächste Sitzung des Ausschusses für Sportentwicklung und Prävention am Mittwoch, 3. Juli, hat AUF Gelsenkirchen zum wiederholten Male einen Sachstandsbericht und eine Diskussion zu den tödlichen Badeunfällen am 5. Januar 2019 im Zentralbad und am 10. Juni 2019 im Sportparadies beantragt.