Katar

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Geld an Briefkastenfirmen bei deutschen Waffenexporten

Eines der größten Geschäfte der deutschen Rüstungsindustrie hängt mit Zahlungen an eine Briefkastenfirma zusammen. Die Firma Kingdom Projects in Doha könnte mehr als 28 Millionen Euro für die Vermittlung eines milliardenschweren Deals zwischen dem Münchener Panzerhersteller Kraus-Maffei-Wegmann (KMW) und dem Staat Katar erhalten haben. Das geht aus einem Entscheid des Schweizer Kantonsgerichts Zug hervor, das dem Handelsblatt vorliegt. Die Bundesregierung hatte das Geschäft Anfang 2012 genehmigt. KMW lieferte 62 Kampfpanzer des Typs Leopard 2A7+, 24 Panzerhaubitzen PzH2000 und zahlreiche andere Rüstungsgüter im Wert von etwa 1,9 Milliarden Euro nach Katar.

Der Münchner Triebwerksbauer MTU Aero Engines plant Einschnitte in der Produktion von zehn bis 15 Prozent. Das hätte eine Vernichtung von 1100 bis zu 1600 der knapp 10800 Arbeitsplätze zur Folge. Als Grund gibt MTU den Einbruch der Luftfahrt als Folge der Weltwirtschafts- und Finanzkrise an. MTU rechnet damit, dass es Jahre dauern wird, bis das Vorkrisenniveau wieder erreicht wird. Die Arbeitsplatzvernichtung soll über Altersteilzeit, Vorruhestand und „freiwillige“ Kündigungen abgewickelt werden.


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