Darmstadt

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Nazis haben bei Fridays for Future nichts zu suchen

"Kohle stop – hop hop hop" - dies war eine der durchaus doppeldeutig gemeinten Rufparolen der etwa 1500 bis 2000 Fridays-for-Future-Demonstrantinnen und -Demonstranten letzte Woche in Darmstadt.

Korrespondenz aus Darmstadt

Um Wirkung und Richtung der Fridays-for-Future-Demos findet ein heftiger Kampf statt. Anders als früher ging die Demo über eine Ausfallstraße hinaus, über eine Schnellstraßenverbindung mit Betonwänden oder Wald an den Seiten zu einer anderen Ein- und Ausfall-Straße wieder in die Stadt hinein. Das sind Straßen der Pendlerstadt Darmstadt, die morgens und abends, kaum aber am späten Vormittag und Mittag benutzt werden.


Während der Demo tauchte eine kleine Gruppe mit einem schwarzen Transparent auf, die von Ordnern und von der Demo mit Sprechchören „Nazis raus“ begrüßt wurde. Sie versuchten es an verschiedenen Stellen mehrmals und wurden schließlich von der Polizei der Demo verwiesen.

Interesse am Buch "Katastrophenalarm ..."

Ein Schild gab der Bundesrepublik in den Fächern Klimaschutz, Ethik und Verantwortung jeweils die Note 6. Ein anderes Schild sagte: „27.000 Wissenschaftler stehen hinter uns“.


Einige Demonstranten und Demonstrantinnen interessierten sich auch für das Buch „Katastrophenalarm - Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ Sie wollen noch überlegen, eines zu kaufen.