Atomwaffen

Atomwaffen

Steigende Investitionen in nukleare Waffenarsenale

Die Zahl von Atomwaffen ging weltweit im vergangenen Jahr um knapp vier Prozent zurück. Dies berichtet das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri. Dafür seien die Atommächte wieder stärker darauf aus, ihre Waffen zu modernisieren. Der Rückgang bei den Atomwaffen habe sich in den vergangenen Jahren sehr verlangsamt und sei lediglich darauf zurückzuführen, dass die Vereinigten Staaten und Russland Waffen ausrangierten, die sie nicht mehr brauchten. Insgesamt gab es im Januar 2019 schätzungsweise 13.865 Atomwaffen auf der Welt, wie aus dem am Montag veröffentlichten Sipri-Jahresbericht 2019 hervorgeht. Über 90 Prozent von ihnen befinden sich heute im Besitz der Vereinigten Staaten und Russlands.