Frauenpolitischer Ratschlag

Frauenpolitischer Ratschlag

Vorfreude, beschlussstark und alle Hände voll zu tun!

Am 23. Juni tagte im thüringischen Erfurt das Vorbereitungstreffen für den 12. Frauenpolitischen Ratschlag, der vom 1. bis 3. November dort stattfindet.

Von nek

An die 50 Frauen waren der Einladung des Kämpferischen Frauenrates gefolgt, der zum letzten Vorbereitungstreffen für den 12. Frauenpolitischen Ratschlag aufgerufen hatte. Der Frauenpolitische Ratschlag ist eine Erfolgsgeschichte der kämpferischen Frauenbewegung. Aus kleinen Anfängen 1997 mit 32 Frauen und einem Mann hat er sich zum größten überparteilichen und finanziell unabhängigen frauenpolitischen Ereignis in Deutschland entwickelt, das Frauen „Von Religion bis Revolution“ vereint.

 

Der Einleitungsbeitrag des Kämpferischen Frauenrats machte deutlich: Das Frauenbewusstsein hat sich entwickelt, Frauen sind aktiv gegen rechte Regierungen und rechte Parteien. Doch Frauenmassenbewegungen wie in Spanien oder Argentinien mit Zehn- bis Hunderttausenden Frauen müssen wir in Deutschland erst noch auf die Beine stellen.

Sieben Foren des Ratschlags

Die gewerkschaftlich engagierten Frauen bereiten sich für das Forum „Weil es ums Ganze geht – Frauen aktiv in Betrieb und Gewerkschaft“ vielfältig vor. Ein Workshop heißt zum Beispiel„ Wir sind keine Menschen zweiter Klasse – wie der Kampf um die Angleichung der Löhne und Renten nach 30 Jahren Mauerfall geführt wird“. Ein weiterer hat den Titel „Stammtischkämpferinnen gegen Rassismus“.

 

Auch die anderen sechs Foren sind sehr vielversprechend: „Migration – die Mutter allen gesellschaftlichen Fortschritts“. Dieser Workshop ist schon vom Titel her eine schallende Ohrfeige an Horst Seehofer, der als Innenminister der derzeitigen Bundesregierung die Migration als „Mutter aller Probleme“ bezeichnete  ...

 

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Mehr Infos zum Frauenpolitischen Ratschlag gibt es hier