Dieselbetrug

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Sehenswert: "Der Fall Audi"

Ein jeder, der die Dokumentation „Der Fall Audi“ nicht im Fernsehen gesehen hat, sollte sie unbedingt in der ARD-Mediathek anschauen.

Korrespondenz aus Essen

Die Filmautoren Arne Meyer-Fünffinger, Josef Streule und Lisa Wreschniok erhielten Einsicht in sehr vertrauliche Protokolle und Präsentationen sowie internen Schriftverkehr.

 

Daraus ergibt sich nicht nur eine neue, weitaus größere Dimension des Dieselbetrugs bei Audi, sondern es wird auch ein tiefer Einblick in die Einstellung und Denkweise der Beteiligten gegeben.

Medien spielen Ausmaß des Betrugs vielfach herunter

Auch die schändliche Rolle des Bundesverkehrsministeriums und des Kraftfahrtbundesamts spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Öffentlichkeit erfährt vom ganzen Ausmaß des Abgasbetrugs bis heute in den bürgerlichen Massenmedien nur teilweise. Die MLPD hat von Anfang an maßgeblich dazu beigetragen, den kriminellen Abgasbetrug sowie seine gesellschaftlichen Hintergründe aufzudecken und anzuprangern.

So sieht "Vorsprung durch Technik" wirklich aus

Selbst als im September 2015 der Dieselbetrug bei VW auffliegt, verkauft die VW-Tochter Audi weiter Fahrzeuge mit unzulässigen Abschalteinrichtungen. Nach den Recherchen hat Audi lange nach der Aufdeckung des Skandals - noch bis Anfang 2018 - Diesel-Modelle der Abgasnorm Euro-6 verkauft, die nicht nur eine, sondern meist vier unterschiedliche Abgasstrategien nutzen.

 

Da bekommt der Werbespruch von Audi „Vorsprung durch Technik“ doch eine ganz andere Bedeutung …

 

"Der Fall Audi" ist in der ARD-Mediathek ab dem 1. Juli noch zwölf Monate abrufbar. Hier geht es zum Film!