Seenotrettung

Seenotrettung

Sofortige Freilassung von Carola Rackete!

Der Bundesvorstand der Roten Hilfe fordert die sofortige Freilassung von Carola Rackete:

Rote Hilfe
Sofortige Freilassung von Carola Rackete!
(foto: Sea Watch)

Nachdem die Kapitänin des Rettungsschiffes der Hilfsorganisation Sea-Watch mit 40 geretteten Geflüchteten im Hafen der Insel Lampedusa angelegt hatte, wurde sie von der italienischen Polizei festgenommen.

 

Es wurden Ermittlungen wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Verletzung des Seerechts gegen die Seenotretterin aufgenommen. Seit gut zwei Wochen wartete die Organisation vergeblich auf eine Erlaubnis, in einen europäischen Hafen zu fahren. Nach Angaben von Sea-Watch haben sich Deutschland, Portugal, Frankreich und Luxemburg bereit erklärt, Geflüchtete aufzunehmen.

Hierzu erklärt Anja Sommerfeld, Mitglied im Bundesvorstand der Roten Hilfe e.V.:

„Das Vorgehen von Carola Rackete ist mutig und war aus rein humanitären Gründen völlig legitim. Die an Bord befindlichen Geflüchteten waren nach so langer Zeit auf See völlig erschöpft und benötigen medizinische Hilfe. Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern dringend notwendig angesichts der menschenverachtenden Asylpolitik der Europäischen Union.

 

Insbesondere der Rechtsaußen Innenminister Matteo Salvini will Härte zeigen und die Seenoretterinnen und Senotretter mit Repression überziehen. Wir versichern Carola Rackete und allen von Repression Betroffenen unsere Solidarität. Wir rufen dazu auf, sich öffentlich zu positionieren und an ihre Seite zu stellen.

 

Die Rote Hilfe e.V. fordert die sofortige Freilassung von Carola Rackete und die Unterbringung der Geflüchteten auf dem Festland.“

 

Am Samstag, 6. Juli, finden in zahlreichen Städten Europas Solidaritätsdemonstrationen statt. Weitere Infos hier: https://seebruecke.org