Fridays for Future

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„Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft“ bleibt in der Demonstration

Am 12. Juli folgten in Düsseldorf ca. 800 bis 1000 vorwiegend jugendliche Demonstrantinnen und Demonstranten dem Aufruf zu einer regionalen Fridays-for-Future-Demonstration. Das Bündnis von 25 Organisationen ließ sich allerdings auf eine antikommunistische Ausrichtung ein.

Korrespondenz aus Düsseldorf

MLPD und REBELL beteiligten sich trotz antikommunistischer Ausgrenzungsbeschlüsse durch spalterische Kräfte an der Demonstration.

 

Wir hatten auch ein Transparent mitgebracht: „Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft! - MLPD“

Mitglieder von MLPD und Jugendverband REBELL auf der Demonstration

Unter den Jugendlichen herrschte überwiegend Offenheit und Interesse insbesondere um Fragen zum Sozialismus: Weshalb er so dringend für die Umweltfragen nötig ist und ob und wie er überhaupt vorstellbar und möglich ist. Bei Einzelnen bestanden Widersprüche zu den in der Fridays-for-Future-Bewegung stattfindenden Gängelungen, und auch insbesondere zu den Grünen.

"Die Partei" durfte bleiben

Unsere Beteiligung wurde zu einer wiederholten Auseinandersetzung gegen die ausgrenzenden Beschlüsse und Ordneranweisungen, die ausdrücklich gegen die MLPD und ansonsten allgemein gegen Parteisichtbarkeit gefasst worden waren. Geradezu grotesk: Auch „Die Partei“ war mit Schildern vertreten. Diese durften bleiben, nachdem mit Filzstift unter „Die Partei“ noch „Jugend“ gemalt worden war.

 

Zunächst sollten wir unser Transparent einpacken. Da wir das ablehnten, sollte die Polizei uns vom Platz stellen. Nach unserem Verweis auf Versammlungsrecht erkundigte sich der Einsatzleiter bei seinem Vorgesetzten und stimmte dann zu, dass er uns wegen des Transparents nicht vom Platz stellen könne.

Üble Provokation

Zu einer üblen Provokation griff ein männlicher älterer Ordner, indem er tuchfühlungsdicht vor einem von uns herging und ihn ausbremste, bis dieser mit flachen Händen den Ordner von sich wegschob und nach vorne ging. Das nahm dann der Ordner zum Anlass, den Einsatzleiter zu holen und Anzeige wegen Körperverletzung zu erstatten.

 

Wer den Kampf gegen die drohende globale Umweltkatastrophe ernsthaft führen will und wer sieht, dass diese hauptsächlich mit der kapitalistischen Profitwirtschaft zu tun hat, sollte sich öffnen gegenüber Organisationen, die einen realistischen Weg zur Überwindung des Kapitalismus weisen können.

 

REBELL und MLPD hatten ihren Platz in dieser Demonstration und behielten ihn samt Transparent!