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CDU Sachsen: unglaublicher Antikommunismus im Wahlkampf

Zum Wahlkampfauftakt im Bundesland Sachsen hat die CDU eine stramm rechte und aggressiv antikommunistische Linie vorgegeben.

Pressemitteilung MLPD Dresden

Ganz offensichtlich meinte die sächsische CDU-Führung, auf die seit einigen Monaten stattfindende gesellschaftliche Diskussion um den Sozialismus eingehen zu müssen.

Diskussion über Sozialismus ist zu begrüßen

Die MLPD vertritt die Position des echten Sozialismus, der auf Marx und Lenin beruht, auf die heutige Zeit angewandt wird und sich von allen Verfälschungen der letzten Jahrzehnte abgrenzt. Demgegenüber will der Vorsitzende der sozialdemokratischen Jusos dem schon verstaubten "demokratischen Sozialismus" der SPD neues Leben einzuhauchen und die Linkspartei in Sachsen hat einen "modernen Sozialismus" kreiert. Wir finden es gut, dass wieder mehr über den Sozialismus diskutiert wird und dieses große gesellschaftliche Freiheitsziel wieder mehr Anhänger findet.

Geschichtslügen der CDU

Die CDU muss demgegenüber gleich schweres Geschütz auffahren. Auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte sie: "Sozialismus hat nur für Leid gesorgt - ob national oder "real existierend'". Erläuternd steht da noch: "Wer vergessen hat, was Sozialismus - egal ob national oder "real existierend"- angerichtet hat, sollte die Bilder vom zerbombten Dresden 1945 und der Görlitzer Innenstadt 1990 anschauen."

 

Geschichtslügen der CDU: Sie behauptet, faschistische Kriegsverbrechen entspringen dem Sozialismus. Nein, sie entsprangen dem imperialistischen Drang zur Beherrschung und Unterwerfung der Welt. Zweitens: Sozialismus führte Verwahrlosung der Görlitzer Innenstadt und zur Unzufriedenheit der Massen. Nein, das entsprang einer abgehobenen bürokratisch-zentralistischen Führung einer DDR, in der der sozialistische Aufbau schon Jahrzehnte vor ihrem Ende verraten war. Die CDU reagierte auf eine Protestwelle dagegen völlig ignorant. Ministerpräsident Michael Kretschmer - von dem die Idee dieser Veröffentlichung stammen soll - sagte: "Die beiden Bilder zeigen, wohin sozialistische Experimente geführt haben. Wir haben kein Interesse an Wiederholung."

Faschisten sind geschworene Feinde des Sozialismus

Die Gleichsetzung vom sozialistischen Freiheitswillen mit den Verbrechen der faschistischen Hitler-Diktatur ist natürlich ein Hammer! Joseph Stalin - damals Führer der kommunistischen Welt und der gegen den Faschismus siegreichen Sowjetunion - sagte 1941 in einer Rede: "Kann man die Hitlerleute für Sozialisten halten? Nein, das kann man nicht. In Wirklichkeit sind sie geschworene Feinde des Sozialismus, die schlimmsten Reaktionäre und Pogromhelden, die die Arbeiterklasse und die Völker Europas der elemantarsten demokratischen Freiheiten beraubt haben."

 

Die MLPD kandidiert nicht zur sächsischen Landtagswahl. Wir werden uns aber in die gesellschafltiche Polarisierung zwischen strammem Rechtskurs von CDU und AfD und dem fortschrittlichen Stimmungsumschwung mit wachsendem Interesse am Sozialismus spürbar einbringen.