IG Metall

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Gegen Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen die MLPD

Zu einem Antrag an den IG-Metall-Gewerkschaftstag gegen die Unvereinbarkeitsbeschlüsse gegen die MLPD schreibt die Kollegen-Zeitung "Hochdruck & Zündstoff" beim Bosch-Konzern:

Aus Kollegenzeitung "Hochdruck & Zündstoff"

Anfang April hat die Delegiertenversammlung der IG Metall Waiblingen / Ludwigsburg beschlossen, einen Antrag zum Gewerkschaftstag im Oktober auf Aufhebung des Unvereinbarkeitsbeschlusses gegen die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) zu stellen:

 

Der Unvereinbarkeitsbeschluss ist ein Relikt der stramm antikommunistisch ausgerichteten  SPD-Gewerkschaftführung der 1970er und 1980er-Jahre. Er hat immer schon dem Prinzip der Einheitsgewerkschaft widersprochen, nach dem unabhängig von der politischen, religiösen oder sonstigen Ausrichtung jeder Mitglied in den Gewerkschaften sein kann, außer arbeiterfeindlichen, faschistischen Kräften. Die Einheit der Arbeiterklsse (Arbeiter und Angestellte) über Parteigrenzen hinweg ist ein hohes Gut, das immer wieder erkämpft werden muss.

 

Wir wünschen dem Antrag auf dem Gewerkschaftstag viel Erfolg.