Streikrecht

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Kapitalisten wollen tarifliche Streiks einschränken

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Rainer Dulger, drohte in der Süddeutschen Zeitung der Gewerkschaft mit einem Ende des Flächentarifvertrags. Sogenannte "Tagesstreiks" sollten künftig nur noch nach einer gescheiterten Schlichtung erlaubt sein. Bei der Tarifrunde im vergangenen Jahr hätten diese Streiks - die von der Gewerkschaft das erste Mal ausgerufen wurden und die jeweils 24 Stunden dauerten - insgesamt drei Millionen Arbeitsstunden gekostet, "dreimal so viele wie die Jahre davor". Die MLPD fordert dagegen ein vollständiges und allseitiges gesetzliches Streikrecht