Düsseldorf

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Solidarität mit den gekündigten Streikaktivistinnen an der Uniklinik

Zur Entlassung von Streikativistinnen am Uniklinikum Düsseldorf schreibt die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di:

Von ver.di

Tarifvertrag Entlastung und Tarifvertrag für die Tochtergesellschaften – wir haben gezeigt, wie viel wir gemeinsam erreichen können! Der Vorstand will jetzt aktive Kolleginnen und ein Personalratsmitglied kündigen!

 

“Doch statt die Verträge konstruktiv und in Ruhe umzusetzen und anzuerkennen, dass die Auseinandersetzungen letztlich einen deutlichen Einstieg in bessere Arbeitsbedingungen und damit eine Stärkung der Uniklinik insgesamt bedeuten, versucht der Vorstand nun gezielt, einzelne Akteur*innen abzustrafen und damit erneut zu spalten.

 

Zwei aktive Kolleginnen wurden fristlos gekündigt! Zwei aktive Kolleginnen wurden fristlos gekündigt, weil sie angeblich der Personalrätin Teslime Özdemir Geschenke gemacht hätten. Dabei wurde nicht gesagt, um was für Geschenke es sich gehandelt haben soll. Außerdem soll dies bereits vor vier Jahren geschehen sein. Obwohl alle drei Personen die Vorwürfe zurückweisen und keine Beweise vorliegen, wurden die Kündigungen ausgesprochen. Die Kolleginnen wehren sich jetzt vor dem Arbeitsgericht gegen die ungerechtfertigten Kündigungen.

 

Aktuell versucht der Vorstand nun auch unsere ver.di-Kollegin und freigestellte Personalrätin Teslime Özdemir zu kündigen! Mit der fadenscheinigen Begründung, Teslime hätte vor vier Jahren Geschenke angenommen und BewerberInnen Vorteile bei einer Gewerkschaftsmitgliedschaft versprochen, soll sie nun gekündigt werden. Da sie Mitglied des Personalrats ist, müsste der Personalrat der Kündigung zustimmen, was er natürlich nicht getan hat, da die Vorwürfe haltlos sind. Jetzt versucht der Vorstand, die Zustimmung durch das Verwaltungsgericht ersetzen zu lassen.

 

Die Kündigung wäre dann ohne Zustimmung des Personalrats möglich. … Wir im Betrieb werden diesen skandalösen Umgang mit unseren Kolleginnen nicht zulassen, mit unserer Gewerkschaft ver.di alle möglichen Schritte gehen, um die Rücknahme der Kündigungen zu erreichen und Teslime zu schützen und dem Vorstand aufzuzeigen, dass er sich erneut gegen die komplette Belegschaft stellt, wenn er diesen Weg weiterverfolgt! ...”