Palästina-Veranstaltung

Palästina-Veranstaltung

Gestärkt mit neuen Informationen und Argumenten

„Wir brauchen genauere Kenntnisse und überzeugende Argumente zur Palästina-Frage“ - das war ein Motiv für die gemeinsame Veranstaltung von MLPD und Jugendverband REBELL Heilbronn „Solidarität mit Palästina“, die am 22.Juli stattfand.

Von MLPD und REBELL Heilbronn

Aktuell wirst Du bei Deiner Gewerkschaftsarbeit, im Umweltkampf, in der Rebellion der Jugend usw. ständig mit dem Antisemitismus-Vorwurf bombardiert. Was ist eigentlich Antisemitismus? Kann es überhaupt einen „linken Antisemitismus“ geben? Darauf ging das Einleitungsreferat der Kreisleitung ein, und nahm die Hetzkampagne der USA, der israelischen Regierung und ihrer Unterstützer auseinander.

MLPD und Kräfte  der Friedensbewegung lassen sich  Kritik an der rassistischen Politik der Netanjahu-Regierung nicht verbieten

In Deutschland stößt dies auf eine Situation, wo verstärkt die Systemfrage aufgeworfen wird und der moderne Antikommunismus an Wirkung eingebüßt hat. Die Methoden der Herrschenden gehen von Lügen, Kontenkündigungen, Veranstaltungsverboten bis zur versuchten Ausgrenzung von Marxisten-Leninisten. Doch weder die MLPD noch die mutigen Kräfte in der Friedensbewegung und internationalen Solidaritätsbewegung lassen sich die Kritik an der rassistischen Politik der Netanjahu-Regierung verbieten.

Stolz auf  Internationalismus als Markenzeichen von MLPD und REBELL

Wir sind stolz auf den Internationalismus als Markenzeichen von MLPD und REBELL – das zog sich durch den ganzen Abend. Der Jugendverband REBELL berichtete, dass sich in seiner international zusammengesetzten Rotfuchs-Gruppe erstmals auch Kinder aus Palästina angemeldet haben, die in unserem Wohngebiet leben. Durch diesen Kontakt nahmen auch zwei palästinensische Familien an der Veranstaltung teil.

 

In einem zweiten Beitrag wurde die Geschichte Palästinas anschaulich vermittelt. Kriege, Besetzung, Vertreibung aus der Heimat, aber auch Widerstand und weltweite Solidarität. Als weiteren Referent hatten wir Willi Maier aus Schwäbisch Hall eingeladen, der aktiv in der Hilfs- und Solidaritätsorganisation SOLIDARITÄT INTERNATIONAL mitarbeitet. Mit Bildern von einer Palästina-Reise zeigte er anschaulich die Auswirkungen der Besetzung und der Siedlungspolitik auf das alltägliche Leben der Menschen in Palästina.

Jede Spaltung, durch Rassismus oder unter dem Vorwand der Religion, muss zurückgewiesen werden

In der Diskussion stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus, dass wir immer von den gemeinsamen Interessen der Werktätigen in Israel, in den besetzten Gebieten und in der ganzen Welt ausgehen müssen. Jede Spaltung, durch Rassismus oder unter dem Vorwand der Religion, muss zurückgewiesen werden.