Automobilarbeiterkoordination

Automobilarbeiterkoordination

Tarifverhandlungen in der Automobilindustrie in Südafrika

Im Drei-Jahres-Rhythmus stellen die Automobilarbeiterinnen und Automobialarbeiter einheitlich für alle Autokonzerne in Südafrika ihre Forderungen: Es geht um Lohnerhöhungen, höhere Schichtzulagen, bessere medizinische Versorgung, Bezahlung in familiären Angelegenheiten, Fahrtgeld, Ausgleichszahlung bei Kurzarbeit, Höhereinstufung bestimmter Lohngruppen, jährlichem Bonus und anderes.

Korrespondenz aus Sindelfingen

Zwischen der Metallarbeitergewerkschaft NUMSA und dem Arbeitgeberverband AMEO geht es von 12. bis 14. August in die nächste Runde. Gibt es keine Einigung wird ab 19. August gestreikt.

 

Eine besondere Bedeutung dieses Kampfs liegt in der internationalen Solidarität, die zwischen den Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeitern Südafrikas und dem Rest der Welt im Rahmen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination entwickelt wurde. Die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz wird vom 19. bis 23. Februar 2020 in Johannesburg, Südafrika, stattfinden und die NUMSA hat Beteiligung und Unterstützung bereits zugesagt. Die Vorbereitungen laufen weltweit auf Hochtouren – eine kämpferische Tarifrunde im Gastgeberland wird der Konferenz zusätzlichen Schwung verleihen.

 

Auch im Entwurf des „Internationalen Kampfprogramms“ der Internationalen Automobilarbeiterkoordination (IAWC) steht der Kampf um höhere Löhne, kürzere Arbeitszeiten, mehr Gesundheitsschutz und anderes, vor allem auch für eine Zukunft für die Jugend im Vordergrund: „DU BIST NICHT ALLEIN, ES GIBT MENSCHEN WIE DICH, DIE INTERNATIONAL KÄMPFEN“ (letzter Satz Punkt 1).

 

Entwickeln wir in diesem Sinne praktisch die internationale Solidarität. Schickt Solidaritätserklärungen an die NUMSA Südafrika (edwardr@numsa.org.za, Eastlondon@numsalocal.org.za, sandraa@numsa.org.za, uitenhage@numsalocal.org.za).


Näheres gibt es hier