Morddrohungen

Morddrohungen

Solidarität mit bedrohten MLPD-Repräsentanten - alle Erklärungen

Die MLPD erreichten in der letzten Zeit zahlreiche Solidaritätsbriefe zu den faschistischen Morddrohungen gegen führende Repräsentanten der MLPD aus aller Welt. Sie werden hier für alle interessierten Leserinnen und Leser dokumentiert.

Verschiedene Autoren
Solidarität mit bedrohten MLPD-Repräsentanten - alle Erklärungen

Dirk Neumann von Kumpel für AUF

Solidaritätserklärung zu den menschenverachtenden widerwärtigen Morddrohungen an führende namentlich genannte Repräsentanten der MLPD - massenhaft verbreitet (und das ist in meinen Augen das Schreckliche, dass das jeder im heutigen digitalen Zeitalter lesen kann). Diese Morddrohungen sind adressiert

 

1. an Monika Gärtner-Engel, Mitglied im Zentralkomitee der MLPD und Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen

2. an Stefan Engel, langjähriger Parteivorsitzender der MLPD

3. Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD

4. Lisa Gärtner, die Spitzenkandidatin der Internationalistischen Liste/MLPD zu den Europawahlen war

 

Wie kann man so ausrottend menschenverachtend sein und Morddrohungen aussprechen gegen eine ganze Familie und führende Repräsentanten der MLPD. Nur weil diese Menschen, zu denen ich eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut habe, und egal welcher politischen Gesinnung man ist (kommunistisch, sozialistisch uws.). Nur weil jemand gegen Krieg, Terror, Umweltzerstörung ist, kann man nicht und darf man nicht das höchste Gut auf Erden zerstören, nämlich das Leben, was man uns geschenkt hat. Dieses faschistische Gedankengut verabscheue ich aus tiefstem Herzen.

Im Auftrag Dirk Neumann, Kumpel für AUF
Bergmann a.D. 23/08/2019

Die Gelsenkirchener Aufbaugruppe Mitte-West schreibt:

Liebe Monika, Gabi, Lisa und lieber Stefan,

wir verurteilen scharf die faschistischen Morddrohungen gegen euch und versichern euch unsere unverbrüchliche Solidarität und Wachsamkeit. Wir nehmen das sehr ernst. In Deutschland gibt es eine neue Welle des faschistischen Terrors, wo wir erleben, dass den Worten auch Taten folgen. Wir verurteilen, dass die Regierung behauptet, dass sie auf dem rechten Auge nicht blind sei und angeblich scharf gegen Faschisten vorgehen wolle. Aber in Wirklichkeit lassen sie Faschisten mit Polizeischutz marschieren.

 

Wir sind stolz darauf, dass ihr an der Spitze der MLPD steht. Ihr setzt euch mutig und selbstlos für die Überlegenheit unserer kommunistischen Freiheitsideale ein.

 

Mit Abscheu haben wir die persönlichen Beleidigungen gegen Monika gelesen, diese Methode der Einschüchterung und Demütigung ist widerwärtig und  menschenverachtend wie der Imperialismus.

 

Kollegen haben den Bericht in der WAZ gelesen und es von sich aus eingebracht: Wo gibt es denn so was, wie der Richter argumentiert, wenn du angegriffen wirst, bist du selber schuld. Andere sagten sofort, das kann man nicht hinnehmen, da muss gegen vorgegangen werden. Wir werden weiterhin Kollegen gewinnen, dass sie es von sich aus weiter bekannt machen und die Solidarität organisieren.

 

Wehret den Anfängen –   hoch die antifaschistische und internationale Solidarität – das hat Tradition in Gelsenkirchen.

Roberto Luzzi von S.I. Cobas (Sindacato Intercategoriale Lavoratori Autorganizzati)

Liebe Genossen,


Danke für die Information über die rechten Bedrohungen gegen Eure führenden Genossen und andere fortschrittliche Persönlichkeiten. Unsere ganze Solidarität gilt der MLPD und insbesondere den bedrohten Genossen; wir teilen die Notwendigkeit, eine breitere antifaschistische und antikapitalistische Front aufzubauen.

Solidarität mit Stefan Engel, Gabi Fechtner, Lisa Gärtner und Monika Gärtner-Engel Von Bundesweite Initiative Ökologischer Wiederaufbau in Kobanê Demokratische Föderation Nordsyrien - Rojava 

Die folgende Solidaritätserklärung wurde beim 17. Treffen der ökologischen Initiative in Göttingen am 10. August 2019 einstimmig verabschiedet:

 

Liebe Gabi, liebe Lisa, liebe Monika, lieber Stefan, wir erklären uns ausdrücklich solidarisch mit Euch gegen die feigen faschistischen Morddrohungen, die im Internet auf Youtube veröffentlicht wurden.

 

Es ist schon eine ungeheure Dreistigkeit, mit der mittlerweile wieder in Deutschland fortschrittliche/revolutionäre Menschen einfach so mit dem Tode bedroht werden. Und es ist ein Skandal, dass in Deutschland mehrere Hundert faschistische Terroristen frei herumlaufen dürfen. Der Mörder von Regierungspräsident Walter Lübcke in Kassel war ein bekannter Faschist, der schon länger mit Gewalt und Mord drohte. Faschistische Organisationen wie Nordkreuz als Teil des faschistischen Netzwerks Hannibal, die eine Massentötung von Linken, Antifaschisten und Flüchtlingshelfern planen, sind von Teilen des Staatsapparats durchsetzt. So sind führende Mitglieder dieser Gruppe ein ehemaliger Beamter des Landeskriminalamtes und Mitglied eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei, sowie ein Kriminaloberkommissar und ein Bundeswehrmajor. Das zeigt, dass bis in den Staatsapparat hinein faschistische Kräfte aufgebaut werden und diese von ihm geduldet werden.

 

Angefeuert wird diese Menschenverachtung durch die bereits länger anhaltende Rechtsentwicklung der Bundesregierung. Die Brandstifter sind in Presse, Wirtschaft und Politik vertreten, die in den letzten Jahren AfD und NPD hoffähig machten. Aktuelle Beispiele sind auch die brutalen menschenverachtenden Anschläge in den USA gegen Migranten, die durch die rassistische Hetze von US Präsident Trump angefeuert wurden. Manche bürgerlichen Medien erdreisten sich dabei noch, links und rechts gleichzusetzen. Eine Frechheit sondergleichen, sind doch Linke, Sozialisten und Marxisten-Leninisten die konsequentesten Kräfte gegen Rassismus, für Völkerfreundschaft und im Kampf gegen den Faschismus.

 

Wir sind solidarisch mit Euch und auch ausdrücklich dankbar für Euer Engagement dafür, dass in Kobanê mit Internationalen Brigaden der ICOR ein Gesundheitszentrum aufgebaut wurde. Es liegt also auf der Hand, warum so wütend gegen Euch reagiert wird. Das zeigt doch erst recht: „Wir liegen richtig mit unserem praktischen solidarischen Handeln und wir werden ausdrücklich daran festhalten!“

 

Mit herzlichen, antifaschistischen und solidarischen Grüßen aus Göttingen

Solidaritätserklärung von FÜR Esslingen

Liebe Genossinnen und Genossen der MLPD, der Vorstand unseres kommunalen Wahlbündnisses FÜR Esslingen hat die ungeheuerlichen Drohungen gegen Euch mit Empörung aufgenommen. Als besonders beschämend empfinden wir zudem, dass Monika Gärtner-Engel - als unmittelbar Betroffene -vom Gericht das Recht verweigert wurde, als Nebenkläger aufzutreten.

 

Nach den Drohungen und Anschlägen gegen mehrere Politiker und dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten sind die Drohungen gegen Euch keineswegs auf die leichte Schulter zu nehmen. Diese Drohungen richten sich gegen alle Repräsentanten fortschrittlicher Organisationen und Gedanken. So wurde auch der Esslinger Gemeinderat (und bis vor kurzem Landtagsabgeordnete) Wolfgang Drexler bedroht. FÜR Esslingen wurde von der AfD scharf angegriffen, weil wir im Wahlkampf „Keine Stimme für die AfD“ plakatierten und diese Losung in unseren Auftritten aktiv vertraten.

 

Wir versichern Euch unserer vollen Solidarität. Es ist wichtig, die Angriffe zurückzuschlagen. Wir wünschen Euch und uns nicht nur den Mut und die Kraft für diesen Kampf, sondern auch Erfolg! Und: Wenn wir nicht alle solidarisch zusammenstehen, werden sich solche Drohungen sicher bald gegen die nächsten richten. Das Vorbild ist bekannt: Beginnend mit dem Jahr 1933 fanden sich alle Andersdenkenden in den Leichenhallen, Folterkellern, Gefängnissen und KZ wieder, egal, ob sie sich vorher anerkannten oder beschimpften.

 

Diese Drohungen und Taten bestätigen Brechts Worte: „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ Sie bestätigen aber auch, wie wichtig und richtig die Forderung der MLPD ist, alle faschistischen Organisationen zu verbieten und jegliche faschistische, rassistische und völkerverhetzende Propaganda zu unterbinden und unter Strafe zu stellen...

 

Mit solidarischen Grüßen

für den Vorstand FÜR Esslingen, Heribert Müller

Bakira Hasecic, Präsidentin der Vereinigung „Frauen Opfer des Krieges“, Sarajevo – Bosnien-Herzegovina

13. August 2019


Liebe Monika,

 

V. war letzte Woche in unserem Büro und wir waren sehr erfreut sie zu sehen. Sie erzählte uns unter anderem, welches Problem du hast und mit welchen Problemen du konfrontiert bist. Ich möchte dir auf diesem Weg meinen großen Respekt für deine Arbeit und Anstrengung erweisen. Bleibe hartnäckig im Kampf um Rechte. Ich weiß, dass du verschiedenen Drohungen und sogar Morddrohungen ausgesetzt bist.

 

Dutzende Male war ich denselben Bedrohungen ausgesetzt, in denen ich Kraft fand , die mich noch stärker machte. Ich wünsche dir, dass du noch stärker wirst und deine Aktivitäten fortsetzt. Vor kurzem ist mir passiert, dass ich vor dem Gebäude des Haager Tribunals eine physische Abrechnung mit einem der Anhänger von Radovan Karadzic und Ratko Mladic hatte.

 

Ich war stark und ausdauernd, weil ich wusste, was ich wollte. Menschenrechtsverteidiger meldeten sich ebenfalls zu Wort und unterstützten mich, indem sie viel darüber schrieben und Briefe an alle Adressen schickten, einschließlich des Regierungs- und des Nichtregierungssektors.

 

Aufrichtig und von Herzen Grüße ich dich und wünsche dir alles Gute für deine Arbeit. Ich denke an dich.

 

Herzliche Grüße
Bakira

Der Bundesvorstand des Frauenverbands Courage schreibt:

Liebe Monika,

 

Mit Empörung haben wir von den neuerlichen Morddrohungen gegen Dich durch in Gelsenkirchen stadtbekannte Faschisten gehört. Wir sprechen Dir
unsere volle Solidarität aus – wer eine von uns angreift – greift uns alle an.

 

Es ist ein Skandal, dass trotz Todeslisten, die von faschistischen Netzwerken geführt werden, trotz mehrfacher Morddrohungen gegen Dich die
Täter auf freiem Fuß bleiben. Der Mord an dem Kassler Regierungspräsidenten Lübke zeigt, dass die Faschisten nicht nur drohen, sondern zu allem bereit sind.

 

Der von „Hannibal“, dem Hauptdrahtzieher eines faschistischen Netzwerks in der Bundeswehr, gegründete Verein Uniter e.V. ist bis heute nicht
verboten, sondern sogar als gemeinnützig anerkannt. Unserem Frauenverband Courage dagegen wurde die Gemeinnützigkeit entzogen, weil
auch Revolutionärinnen wie Du bei uns organisiert sind. Das zeigt, wen der Staat schützt und vor wem sie Angst haben.

 

Du stehst auch dafür, dass wir Frauen uns noch besser und stärker organisieren müssen.

 

Bitte informiere uns, welche praktische Unterstützung du brauchst z.B. Begleitung bei öffentlichem Auftreten, Gerichtsterminen, Mobilisierung
zu Protesten usw.

 

Mit solidarischen und schwesterlichen Grüßen
Deine Freundinnen vom Bundesvorstand Courage

Solidarität von der Koordinierungsgruppe des Kämpferischen Frauenrats

Liebe Moni, liebe Gabi, liebe Lisa und lieber Stefan!

 

Ihr steht mit eurer ganzen Ausstrahlung, Überzeugung und Energie für einen Sozialismus, der für alle Menschen eine besser Lebensperspektive und Zukunft bedeutet. Diesen Überzeugungskampf führt ihr, damit sich endlich etwas ändert und die Menschen ihr Geschick selber in die Hände nehmen und sich nicht auf die Parteien verlassen und einen Faschismus wieder zu lassen. Deswegen werdet ihr angefeindet und angegriffen!


Der Kämpferische Frauenrat steht solidarisch hinter euch, in unserem gemeinsamen überparteilichen Ziel der Aufklärung gegen den Rechtsruck der Regierungen und den Faschisten, für eine gemeinsame Zukunft aller Menschen, in der Respekt und Achtung vor dem Menschen, der Natur, der Arbeit des Menschen wieder im Vordergrund steht und nicht die Geldgier und Macht!


Wir wünschen euch viel Kraft, Solidarität und gesetzlichen Erfolg gegen die faschistischen Angriffe und den Morddrohungen gegen euch!


Morddrohungen, die durch die politische Entwicklung, in der wir leben, begünstigt und unterstützt werden. Faschisten können wieder unbeschadet ihre menschenverachtende und rassistische Einstellung leben und verbreiten! Dagegen kämpfen wir gemeinsam.


Danke für eure gerade Haltung und euer Vorbild, dem Faschismus die Stirn zu zeigen!

 

Mit solidarischen Grüße
die Koordinierungsgruppe des Kämpferischen Frauenrats
i.A. Brigitte Gebauer, Stefanie Neuerburg und Anne Wilhelm

Genossen aus Jena schreiben:

Liebe Moni, liebe Gabi, lieber Stefan, liebe Lisa,

 

wir sind wütend und empört über die erneuten faschistischen Todesdrohungen gegen euch und möchten euch unsere solidarischen Grüße überbringen. Wir stehen fest an eurer Seite und werden alles dafür tun, den Parteiaufbau voranzubringen.

 

Sie fürchten sich vor dem gewachsenen Einfluss der MLPD und versuchen, uns mit antikommunistischen Angriffen bis Morddrohungen einzuschüchtern. So auch der versuch, die Gedenkveranstaltung in Buchenwald anlässlich des 75. Todestags von Ernst Thälmann zu verbieten.

 

Das werden wir nicht hinnehmen! Passt auf euch auf!

 

Mit herzlichen Grüßen,

eure Jenaer

Solidarität einer Nachbarin

Liebe Moni, liebe Gabi, lieber Stefan und liebe Lisa,

 

ich habe über RF-News von den unsäglichen faschistischen Morddrohungen gegen euch erfahren und versichere euch meine uneingeschränkte Solidarität!

 

Ich nehme das zum Anlass, die Wachsamkeit zu verschärfen und die antifaschistische Kleinarbeit in meinem Umfeld zu verstärken.

 

Seid ganz lieb gedrückt.

 

Eine Genossin und Nachbarin

Die MLPD-Wohngebietsaufbaugruppe Gelsenkirchen-Horst-Mitte schreibt:

Liebe Moni, liebe Gabi, liebe Lisa, lieber Stefan,

 

wir haben mit großer Wurt von den Morddrohungen gegen Euch gehört. Ihr habt von uns allen in den Wohngebietsgruppen Gelsenkirchen-Horst unsere Unterstützung und Solidarität.

 

Wir werden es nicht zulassen, dass Euch auch nur ein Haar gekrümmt wird. Dafür werden wir am Aufbaumontag viele Horster gewinnen.

 

(Einstimmig beschlossen von der Wohngebietsgruppe Horst)

Solidarität vom MLPD-Kreisverband Recklinghausen

Liebe Gabi, Monika und Lisa,
Lieber Stefan,

 

Auf unserem heutigen Gruppenleiter-Anleitungstreffen haben wir über die unsäglichen, neuen skandalösen Morddrohungen gegen euch gesprochen. Wir sind entsetzt und empört und versichern euch unsere volle Solidarität.


Jetzt gehen wir erst recht in die Offensive, lassen uns nicht unterkriegen und stehen unverbrüchlich an eurer Seite und fest zusammen. Wir werden unsere Wachsamkeit erhöhen und alles Mögliche tun, um euch, uns und die Partei zu schützen.

 

Mit solidarischen Grüßen

Die MLPD-Aufbaugruppe Malchow schreibt:

Liebe Genossinnen & Genossen,


aus dem schönen Mecklenburg-Vorpommern haben wir von den Morddrohungen auf euch erfahren. Wir sind empört und übersenden euch unsere ganze Solidarität. Ihr und wir dürfen dadurch nicht eingeschüchtert werden, jetzt erst Recht der braunen Brut die Stirn bieten.


Mit dem Mord am Politiker Lübcke gibt es eine neue Qualität von Angriffen auf bürgerliche, fortschrittliche und revolutionäre Menschen. Der Mythos, dass der Osten nur rechts ist, weisen wir entschieden zurück. Direkt nach der Wende waren wir bereits auf antifaschistischen Demonstrationen und sind bis heute aktiv.

 

Mit herzlichen solidarischen Grüßen,
eure Aufbaubruppe Malchow

Beherrscht die geschichtsverdrehende Gleichsetzung von links und rechts das Denken?

In der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) vom 11. August wurde folgender Artikel mit der Überschrift "Wehret den Anfängen" veröffentlicht: „Schmierereien am Mahnmal im Stadtgarten. Wehret den Anfängen. Überlassen wir Rassisten und Demokratiefeinden nicht das Feld. Menschenhetze, unwürdige Intoleranz und Respektlosigkeit erinnern geradezu abstoßend an die hohle und blanke menschenverachtende Manier der Angstmache der braunen Köpfe von damals. Und das heute mit einer neuen Qualität von Rassismus. Nie wieder Nazis, kann und muss unsere Reaktion sein. Wir möchten keine Angst der jüdischen Gemeinde verspüren, möchten keine Angst bei Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft in unserer Stadt hinnehmen. Dem gilt es ganz klar eine Abfuhr zu erteilen. Wir lehnen, mit aller Missachtung der Täter, solche rechtsextremen und widerlichen Schmierereien und die intendierte Angstmache ab. Wir stehen zu unseren demokratischen Grundwerten, die dieses intolerante, respektlose und angstschürende Feindbild für Menschengruppen ausschließen. Wir hoffen, dass die Schmiertäter gefasst und gemessen an ihrer Menschenverachtung hart bestraft werden. Markus Töns und Martina Rudowitz, Vorsitzender und stellv. Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Gelsenkirchen."

 

Dazu schrieb Martina Reichmann aus Gelsenkirchen den folgenden Leserbrief:

 

„Herr Töns und Frau Rudowitz haben völlig recht, wenn sie fordern: ‚Wehret den Anfängen!‘. Man darf solche Hakenkreuz-Schmierereien nicht bagatellisieren, da sind sich Politiker verschiedener Parteien und Organisationen und Vertreter der Gelsenkirchener Stadtgesellschaft glücklicherweise einig – es ist zu befürchten, dass diese Haltung in Zukunft noch öfter gefragt sein wird.

 

Völlig unverständlich ist mir allerdings, wie Herr Töns es fertig bringt, in diesem Zusammenhang kein Wort über die ganze Serie von Morddrohungen gegen die AUF Stadtverordnete Monika Gärtner-Engel, sowie vier weitere MLPD-Vertreter aus Gelsenkirchen zu verlieren. Darüber wurde ausführlich in der WAZ und bundesweit in den Medien berichtet. Es ist also kaum anzunehmen, dass Herr Töns nicht Bescheid weiß. Warum erwähnt er das nicht? Ist es etwa weniger besorgniserregend, wenn es gegen linke Politikerinnen und Politiker geht? Geschieht es diesen etwa gerade recht, etwa weil sie über den Kapitalismus hinaus denken und im übrigen auch entschiedene SPD Kritiker sind? Beherrscht da etwa die geschichtsverdrehende Gleichsetzung von Links und Rechts das Denken? Dass dieses Denken nicht nur verfassungswidrig, sondern auch ein historischer Anachronismus ist, sollte inzwischen Allgemeingut sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

Martina Reichmann

Solidaritätserklärung der Montagsdemo Recklinghausen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Montagsdemo Recklinghausen erklärt Ihre Solidarität mit den führenden Repräsentanten der MLPD, Gabi Fechtner, Lisa Gärtner, Monika Gärtner-Engel sowie Stefan Engel, die von Faschisten auf das Übelste mit ihrer Ermordung bedroht wurden.


Es ist seit einigen Jahren im Zuge der Rechtsentwicklung der Regierenden eine Lage entstanden, in der führende Repräsentanten der Arbeiterbewegung von feigen faschistischen Elementen mit dem Tode bedroht werden, ohne dass sie die Staatsorgane dafür zur Rechenschaft ziehen. Wir protestieren gegen eine Kriminalisierung des linken Spektrums mit gleichzeitiger Verharmlosung des Faschismus. Für uns als Montagsdemo ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns mit Euch solidarisch erklären. Bei unseren Kundgebungen am offenen Mikrophon haben Faschisten kein Rederecht. Wir lassen es nicht zu, dass ihre menschenverachtende Ideologie, Aufruf zum Mord an Kommunisten wieder salonfähig werden.


Wir nehmen diese Drohungen sehr ernst, aber klar ist auch, dass es diesen Verbrechern nicht gelingen wird die fortschrittlichen Kräfte einzuschüchtern oder gar zu spalten.


Wir fordern den Staatsschutz auf, die Urheber dieser feigen Drohungen zu ermitteln und zu bestrafen. Gleichzeitig ist es nicht hinzunehmen, dass führende Repräsentanten der Arbeiterbewegung als „Gefährder“ eingestuft werden. Damit macht sich der Staatschutz zum Handlanger für diese faschistischen Kräfte.


Einstimmig verabschiedet auf der Montagsdemo am 12. August 2019
Recklinghausen, 12.08.2019
gez. Rupert Seth
Sprecher der Montagsdemo Recklinghausen

Workers World Party, USA

An Monika Gärtner-Engel, MLPD-Leitungen und -Mitglieder:

 

Workers World Party (USA) möchte ihren Namen denjenigen hinzufügen, die dagegen protestieren, wie die Polizeibehörden der Bundesrepublik Deutschland auf die schweren Morddrohungen reagieren, die faschistische Elemente in der BRD im vergangenen Monat gegen drei führende Organisatoren der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) ausgesprochen haben.

 

Die Reaktion des deutschen Staates ist typisch für das Vorgehen der politischen Polizeiorgane in den imperialistischen NATO-Ländern, einschließlich des FBI in den Vereinigten Staaten. Während diese Organe der kapitalistischen Staatsmacht alle legalen und einige illegalen Taktiken eingesetzt haben, um die Aktivitäten von linken und Arbeiterorganisationen zu unterdrücken, haben sie in der Vergangenheit wiederholt erlaubt, dass faschistische, illegale Banden ungehindert gegen die Linke vorgehen. Sie haben repressive Maßnahmen ergriffen und die Polizei gegen die massiven antifaschistischen Proteste eingesetzt. Sie haben sogar faschistische Banden benutzt und manipuliert, um direkt den Klassenkrieg gegen die Armen zu führen.

 

Die MLPD hat den Ernst des Problems in einer aktuellen Pressemitteilung dargelegt, in der Monika Gärtner-Engel, Mitglied des MLPD-Zentralkomitees, erklärte:

 

"Die Todesdrohungen reihen sich – wenige Wochen nach dem Mord an Walter Lübcke – ein in eine neue Welle faschistischen Terrors: Bombendrohungen gegen Moscheen und das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin, Sprengstoffanschlag auf die linke Kommunalpolitikerin Ramona Gehring in Zittau; in Wächtersbach (Hessen) wird ein Mann mit eritreischen Wurzeln von einem Faschisten niedergeschossen. Ihnen allen gilt unsere volle Solidarität.“

 

Die WWP protestiert gegen die Verbrechen gegen die von Gärtner-Engel aufgelisteten Menschen, sowie gegen die Angriffe auf alle Migranten und Migrantenheime in Deutschland und bekundet ihre Solidarität mit den MLPD-Leitungsmitgliedern. WWP unterstützt die legitimen Forderungen der MLPD, indem sie das Notwendige tut, um ihre Führungskräfte und Mitglieder zu verteidigen.

 

John Catalinotto,

Internationale Abteilung, WWP

Koordinierungsgruppe des Kämpferischen Frauenrats

Liebe Moni, liebe Gabi, liebe Lisa und lieber Stefan!

 

Ihr steht mit eurer ganzen Ausstrahlung, Überzeugung und Energie für einen Sozialismus, der für alle Menschen eine besser Lebensperspektive und Zukunft bedeutet. Diesen Überzeugungskampf führt ihr, damit sich endlich etwas ändert, und die Menschen ihr Geschick selber in die Hände nehmen und sich nicht auf die Parteien verlassen und einen Faschismus wieder zu lassen.

 

Deswegen werdet ihr angefeindet und angegriffen!

 

Der Kämpferische Frauenrat steht solidarisch hinter euch, in unserem gemeinsamen überparteilichen Ziel der Aufklärung gegen den Rechtsruck der Regierungen und über die Faschisten, für eine gemeinsame Zukunft aller Menschen, in der Respekt und Achtung vor dem Menschen, der Natur, der Arbeit des Menschen wieder im Vordergrund steht, und nicht die Geldgier und Macht!

 

Wir wünschen euch viel Kraft, Solidarität und gesetzlichen Erfolg gegen die faschistischen Angriffe und die Morddrohungen gegen euch!

 

Morddrohungen, die durch die politische Entwicklung, in der wir leben, begünstigt und unterstützt werden. Faschisten können wieder unbeschadet ihre menschenverachtende und rassistische Einstellung leben und verbreiten! Dagegen kämpfen wir gemeinsam.

 

Danke für eure gerade Haltung und euer Vorbild, dem Faschismus die Stirn zu zeigen!

Mit solidarischen Grüße

Solidarität aus Bielefeld

Liebe Monika, Gabi und Lisa, lieber Stefan,

 

auf unserem heutigen Treffen der Initiativgruppe in Bielefeld haben wir von den Morddrohungen im Internet gegen Euch erfahren. Es ist empörend, erschreckend und macht wütend, wie ungeniert und unbehelligt Faschisten ihre Hetze und Drohungen verbreiten können! Der Satz, Faschisten sind die Kettenhunde des Kapitals, gewinnt aktuell an Bedeutung! Ihr lasst euch im Kampf gegen die kapitalistische Profitgier und für eine menschliche Gesellschaft nicht einschüchtern. Dafür sollen euch unsere Anerkennung, unser Respekt und unsere Solidarität erreichen!

 

Heute diskutieren wir über die Perspektive des Sozialismus/Kommunismus, als Ausweg aus den Krisen mit denen der Imperialismus die Existenz der Menschheit bedroht. Das Thema passt genau in die heutige Zeit, in der eine wachsende Zahl von Menschen nach einer gesellschaftlichen Alternative sucht. Ihr steht für diese Perspektive und einen konsequenten Kampf gegen faschistische Umtriebe an vorderer Stelle – genau deshalb wird von Faschisten und anderen Reaktionären mit einer üblen Hetze und mit Morddrohungen gegen euch (und auch andere fortschrittliche Leute) vorgegangen.

 

Wir fordern eine entschiedene, umfassende Aufklärung und Verfolgung dieser Leute! Für ein sofortiges Verbot aller faschistischer Organisationen und ihrer Propaganda!

 

Wir wünschen euch weiterhin Mut und Zuversicht und ihr könnt mit unserer Unterstützung rechnen!

Mit solidarischen Grüßen aus Ostwestfalen!

Betriebsaufbaugruppe Siemens Essen/Mülheim

Liebe Gabi, Stefan, Moni und Lisa,

 

wir haben in unserer Gruppe über die Morddrohungen gegen euch gesprochen und möchten Euch unsere Solidarität ausdrücken. Wir werden das in unserem Umfeld und in unserer Kleinarbeit bekannt machen. Wir nehmen dies zum Anlass unsere revolutionäre Wachsamkeit zu schärfen.

 

Die Faschisten werden nicht damit durchkommen ein Klima der Angst und des Terrors zu erzeugen, denn wir sind mehr und stärker!

Wählerinitiative Doris und Joachim Bauerle der Internationalistischen Liste / MLPD, Sömmerda

Liebe Monika, Gabi und Lisa, lieber Stefan,

 

Mit großer Empörung haben wir von den faschistischen Drohungen und Morddrohungen gegen euch gehört. Wir verurteilen das aufs Schärfste.

 

Es zeigt sich, wie wichtig unsere Forderung nach Verbot aller faschistischen Parteien und Organisationen sowie der Verbreitung faschistischen Gedankenguts ist.

 

Diese faschistischen Umtriebe müssen gestoppt werden!

 

Tatsächlich aber werden sie von der Regierung und den bürgerlichen Parteien gefördert. Das ist Ausdruck der fortschreitenden Rechtsentwicklung.

 

Wer kämpft braucht und erhält Solidarität. Wir stehen ganz und gar hinter euch und setzen uns hier im Kreis Sömmerda für die Verbreitung des Internationalistischen Bündnisses ein. Heute haben wir die Wählerinitiative Doris und Joachim Bauerle gegründet!

 

Es grüßen euch ganz herzlich die Teilnehmer*innen der Gründungsversammlung!

Landesverband Ost der MLPD

Liebe Gabi, liebe Moni, liebe Lisa und lieber Stefan,

 

im Namen des Landesverbands Ost schicken wir euch solidarische und kämpferische Grüße, um euch den Rücken in unserem gemeinsamen Kampf gegen die faschistischen Morddrohungen zu stärken.

 

Es ist eindeutig, dass mit der Rechtsentwicklung der Regierung und aller bürgerlichen Parteien in der gesellschaftlichen Polarisierung auch eine Verschärfung faschistischer Morddrohungen, Anschläge und Morde, wie im Fall Lübcke in Kassel einhergehen. Unter der Masse der Bevölkerung stößt das auf breiten Widerspruch, wie wir es auch in vielen Gesprächen und gemeinsamen antifaschistischen Aktivitäten im Landesverband erleben.

 

Schaut man sich die verschiedenen Vorgänge an, wird immer deutlicher, dass die Faschisten entsprechend ihrem Wesen, sich vor allem auf „ihre politischen Gegner“ ausrichten. Kein Wunder, dass daher die MLPD und ihr als führende Repräsentanten und konsequent revolutionäre Antifaschisten selbst direkt von ihnen auf widerwärtige Art in den Fokus genommen werden.

 

Das lassen wir nicht auf uns beruhen und versichern euch, dass wir auch verschiedene antifaschistische Aktivitäten, wie die Solidarität mit Frank in Halle gegen seine skandalöse Verurteilung nutzen werden, die Drohungen gegen euch weiter bekannt zu machen und das Internationalistische Bündnis, MLPD und REBELL weiter aufzubauen.

 

Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

 

Solidarische und kämpferische Grüße

Kreis Bergisch Land der MLPD

Liebe Gabi, liebe Moni, liebe Lisa und lieber Stefan,

 

Entsetzen und Wut hat die feige und brutale faschistische Mordrohung gegenüber euch bei uns ausgelöst.

 

Ihr ward in Solingen führend im Aufbau der MLPD und konsequente Antifaschistinnen.

 

Gabi ist darüber hinaus, auch wenn sie nicht mehr in Solingen wohnt, noch immer verankert und geachtet - unter anderem für ihre 1zwölfJahre lange überzeugende Arbeit im Solinger Stadtrat für Solingen Aktiv. Und du Stefan stehst für uns an vorderster Stelle für 50 Jahre erfolgreichen Parteiaufbau der MLPD.

 

Wir Genossen aus dem Bergischen Land werden die Solidarität mit euch organisieren.

 

Wir verurteilen diesen feigen Akt entschieden, kein Fußbreit dem faschistischen Terror!

 

Mit herzlichsten und solidarischen Grüßen!

Genossinnen und Genossen der Abteilung Großbetriebe der MLPD

Liebe Gabi, Monika, Lisa, lieber Stefan,

 

wir haben über die erneuten feigen faschistischen Morddrohungen gegen Euch gesprochen. Wir sind empört und zornig, nicht nur über die Faschisten, sondern auch über den bürgerlichen Staatsapparat, der dieses Treiben nicht nur klammheimlich duldet, sondern im Zuge der Faschisierung des Staatsapparates die Faschisten im Kampf gegen die Revolutionäre bewusst agieren lässt.

 

Welche Heuchelei der bürgerlichen Politiker und Medien, wenn sie den Mord und die Drohungen gegen bürgerliche Politiker bis hin zur Linkspartei verurteilen, aber kein Wort über die Morddrohungen gegen führende Repräsentanten der Partei verlieren!

 

Wir versichern Euch unsere uneingeschränkte Solidarität!

 

Wir stehen mit unseren Herzen, unserer Überzeugung und Kampfentschlossenheit hinter Euch. Es wird weder dem Staatsapparat noch den Faschisten gelingen, die Partei zu schwächen. Im Gegenteil – die Partei rückt enger zusammen! Das Vorgehen der Faschisten und des bürgerlichen Staatsapparates ist ein Beleg, dass wir als Partei auf dem richtigen Weg sind, auf dem Weg zur Partei der Massen!

 

Wir haben auch diskutiert, dass wir unsere revolutionäre Wachsamkeit und unser ideologisch-politisches Niveau erhöhen und zielstrebig alles daran setzen müssen, die Partei zu stärken auf dem Weg zum Übergang in die Arbeiteroffensive auf breiter Front!

 

Wehret den Anfängen - kein Fußbreit den Faschisten!

MLPD Zollernalb

Lieber Stefan, liebe Monika, Gabi und Lisa,

 

Im Namen unserer Genossinnen und Genossen aus Zollernalb möchte ich euch unsere Solidarität ausdrücken. Wir sind ganz fest an eurer Seite! Der Wind wird rauer, umso besser zu wissen, solche aufrechten und standhaften Genossen an unserer Spitze zu haben. Ihr und wir lassen uns nicht einschüchtern und wir grüßen euch ganz herzlich aus Zollernalb.

 

Mit antifaschistischen und solidarischen Grüßen

Aufbaugruppe Mülheim-Dümpten der MLPD

Liebe Moni, lieber Stefan, liebe Gabi, liebe Lisa,

 

wir haben von den Mordaufrufen gegen euch erfahren, über die wir heute in unserer Aufbaugruppe diskutiert haben. Wir verurteilen diese feigen Mordaufrufe zutiefst und erklären euch unsere wärmste Solidarität. Wir fordern volle Aufklärung und Betrafung der Urheber!

 

Seit Jahrzehnten steht ihr an der Spitze des Kampfs für eine sozialistische Gesellschaft und seid als Repräsentanten der revolutionären MLPD deshalb bei Nazis verhasst. Faschistische Organisationen und deren Propaganda gehören verboten, stattdessen ist der Inlandsgeheimdienst (Verfassungsschutz) mit ihnen verwoben.

 

In Mülheim versuchen gegenwärtig Ultrarechte und Faschisten, die mutmaßliche Vergewaltigung einer jungen Frau durch eine Gruppe jugendlicher Bulgaren, zweifellos eine abscheuliche Tat, für ihre braune Hetze zu missbrauchen. Auch der Redakteur, der darüber berichtete und gegen Nazis Position bezog, wurde übelst angegriffen und bedroht.

 

Liebe Moni, lieber Stefan, liebe Gabi, liebe Lisa, weil ihr euch nicht einschüchtern lasst, seid ihr ein großes Vorbild für die Jugend, die im antifaschistischen Geist erzogen werden muss, und die wir für eine Zukunft, die im echten Sozialismus liegt, gewinnen wollen. Solche Angriffe müssen für uns Ansporn sein, bald unsere Aufbaugruppe zu vergrößern und diesem großen Ziel ein Stück näher zu kommen!

 

Mit herzlichen und solidarischen Grüßen

MLPD Kreis Dortmund

Liebe Gabi, lieber Stefan, liebe Monika, liebe Lisa,

 

wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität gegen die faschistischen Morddrohungen gegen Euch und weitere führende Repräsentanten der MLPD.

 

Wir Genossinnen und Genossen aus Dortmund haben schon länger mit der faschistischen Partei "Die Rechte" zu tun, die Dortmund-Dorstfeld zu ihrer Hochburg machen wollen. Die einzige richtige Maßnahme dagegen ist, die Wachsamkeit zu erhöhen und die Solidarität der Bevölkerung gegen die feigen faschistischen Drohungen zu organisieren.

 

Wir werden beides nach unseren besten Kräften verstärkt angehen und für das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda eintreten. Die faschistischen Gewalttäter gehören hinter Schloss und Riegel. Die Förderung und Duldung der Faschisten durch Teile des Staatsapparates, wie dem Inlandsgeheimdienst muss aufhören!!

 

Die Genossinnen und Genossen der MLPD und des REBELL in Dortmund sowie unsere Freundinnen und Freunde stehen hinter Euch und werden die antifaschistische Kleinarbeit verstärken!

 

Mit solidarischen Grüßen

Wohngebietsaufbaugruppe Gelsenkirchen Horst-Süd der MLPD

Lieber Stefan, liebe Gabi, liebe Lisa, liebe Monika,

 

auf unserem heutigen Gruppentreffen haben wir die neuesten unverschämten Morddrohungen gegen Euch bekannt gemacht und diskutiert.

 

Die Genossinnen und Genossen haben ihre Meinung dazu gesagt:

 

Genosse aus Horst: „Gegen die Aussagen dieser faschistischen Idioten muss man angehen und seine Arbeit weiter machen – jetzt erst recht! Und wir dürfen uns nicht unterbuttern lassen!“

 

Genosse aus Horst: „Den Faschisten muss man sofort Paroli bieten und ihre Publikationen bekannt machen und die Solidarität organisieren und gegen solche Leute offensiv vorgehen!“

 

Genossin aus Horst: .„Wir lassen uns von solchen Faschisten nicht unterkriegen!“

 

Genossin aus Horst: „Solche dreisten Angriffe lassen wir uns nicht gefallen! Wir werden die Solidarität organisieren und unsere Forderung ,Kein Fußbreit den Faschisten!' in unserer Wohngebietsarbeit jetzt erst recht verbreiten!“

 

Wir sind von ganzem Herzen solidarisch mit Euch und stehen hinter Euch!

Aufbaugruppe Tailfingen, Zollernalbkreis der MLPD

Liebe Monika, lieber Stefan, liebe Gabi und liebe Lisa,

 

wir sind entsetzt und erschüttert über die abscheulichen faschistischen Morddrohungen gegen euch und schicken euch unsere mitfühlenden und solidarischen Grüße. Wir stehen fest hinter euch!

 

Wir wissen, dass ihr euch nicht einschüchtern lasst, aber es ist trotzdem kein Automatismus und auch kein „Spaziergang“. Solche Typen haben übelste Gesinnung und sind voll aggressiver Feindschaft. Wir haben Vertrauen in die Partei und ihre Führung, dass alles richtig behandelt und die revolutionäre Wachsamkeit organisiert wird.

 

Die ganze Verrohung und der Antikommunismus haben ihre Wurzel im Imperialismus und seiner ganzen Perspektivlosigkeit für die Massen. Wir möchten euch dazu kurz über unsere Monatsschulung vom Juni berichten.

 

Zuerst haben wir den Videomitschnitt von Stefans Redebeitrag „Wir haben einen Plan“ angeschaut. Danach war es ganz still, bis eine Genossin den Grund dafür ansprach: „Das war berührend!“ Und dann wurde es lebendig: Wir sind stolz darauf, dass die MLPD einen großen gesellschaftlichen Plan hat und auch Leute, die das immer besser umsetzen können. Entgegen manchmal auftretender Skepsis, „ob das alles zu schaffen ist“ oder dass „die Herrschenden einfach so mächtig sind“ kommt es darauf an, die Dialektik zu begreifen: Sie – und auch die Faschisten - greifen uns ja gerade deshalb an, weil wir eine neue gesellschaftliche Rolle haben, sie zunehmend wahrnehmen und unser Einfluss wächst!

 

Gleichzeitig stand die Frage: Sind wir selbst schon ausreichend auf sich verändernde Zeiten und einen schärferen Klassenkampf eingestellt? Da kamen einige ganz konkrete Dinge zur Sprache und wir nahmen uns vor, sie zügig zu verändern. Wesentlich ist zudem, dass wir jede Frage als Schritt zur Erreichung unseres großen Plans angehen, unsere gesamte Denk-, Arbeits- und auch Lebensweise darauf ausrichten. Auf einen Plan muss man zielstrebig hinarbeiten. An Einsatzbereitschaft mangelt es bei uns eigentlich nicht, wenngleich einige von uns gesundheitlich und aus Altersgründen ziemlich eingeschränkt sind. Aber wir wollen künftig noch mehr Wert auf die systematische Befähigung, eine kontinuierliche ideologisch-politische Arbeit, das Selbststudium und auch die Stärkung des Zusammenhalts legen, um weitere neue Mitglieder zu gewinnen. Die Auseinandersetzung stärkte das proletarische Selbstbewusstsein und die proletarische Denkweise und ein Genosse, bedankte sich am Schluss sogar ausdrücklich dafür.

 

In diesem Sinn herzliche und verbundene Grüße

Kommunalwahlbündnis AUF Gelsenkirchen

Liebe Monika, Gabi, Lisa und Stefan,

 

Wir sind empört über die erneuten Morddrohungen per Internet gegen Euch und wir drücken Euch unsere uneingeschränkte Solidarität aus. Diese Morddrohung reiht sich ein in eine neue Welle von faschistischem Terror.

 

Das wirft ein Schlaglicht auf den Zustand unserer Gesellschaft, wenn rechte Brandstifter kurz nach dem Mord an Walter Lübcke ihn auf einer Demonstration noch öffentlich verhöhnen können. Wenn Tausende von Menschen, die auf den Todeslisten von faschistischen Netzwerken stehen, nicht einmal informiert werden. Und wenn Agenten des Verfassungsschutzes weiterhin eng mit dem Umfeld von faschistischen Netzwerken wie dem NSU verbunden sind.

 

AUF wird alles dafür tun, gemeinsam mit allen demokratischen Kräften dem rechten Terror und faschistischen Kräften in unserer Stadt und Region entschlossen entgegenzutreten - wie auch bei der erfolgreichen Blockade gegen den Einmarsch der Rechten in GE-Rotthausen am 1. Mai 2015.

 

Wir sehen uns aber auch in der Verantwortung, noch wirkungsvoller den faschistoiden Kräften wie der AfD Paroli zu bieten, die mit ihrer Stimmungsmache und Hetze gegen Migranten, Flüchtlinge, aber auch gegen alle demokratischen und linken Kräfte den Boden bereiten, auf dem sich offener faschistischer Terror ausbreiten kann.

 

Für uns gilt: Einer für alle, alle für einen!

 

Im Auftrag des Vorstands

Dagmar Brettschneider

Irmela und Gottfried Specht, Düsseldorf

Liebe Gabi, Moni, Lisa und Stefan,

 

auf den Familiennamen Engel, Gärtner, Gärtner-Engel kann man ja wirklich nur stolz sein. Zusammen genommen viele, viele Jahrzehnte revolutionärer, antifaschistischer, antiimperialistischer Arbeit unter den Massen und in der internationalen revolutionären Bewegung, ohne Schwanken und in selbstverständlicher Uneigennützigkeit. Diese Namen haben, das sehen wir immer wieder auf unseren Reisen für die ICOR, einen guten Klang in vielen Ländern aller Kontinente. Und von dort, da sind wir uns sicher, wird es auch unverbrüchliche Solidarität und Unterstützung geben.

 

Wir freuen uns darauf, bald mit euch gemeinsam in Buchenwald Ernst Thälmann zu gedenken und alles zu tun für den Kampf , der schließlich einmal die braune Brut von der Erde verjagen wird.

 

Eine herzliche solidarische Umarmung

MLPD Gelsenkirchen-Altstadt

Liebe Gabi, liebe Moni, lieber Stefan und liebe Lisa,

 

mit großer Wut, Empörung und auch Betroffenheit haben wir von den brutalen faschistischen Morddrohungen gegen euch gelesen und möchten euch unsere volle Solidarität zusichern.

 

Während antifaschistische Aktivitäten und Kundgebungen wie in Buchenwald kriminalisiert werden, Marxisten-Leninisten wie du, Stefan, als "Gefährder" hingestellt werden, dürfen sich Faschisten im Internet und auf der Straße mit menschenverachtenden Drohungen austoben, und wir wissen, dass sie auch vor Taten nicht zurückschrecken.

 

Das fordert unsere Entschlossenheit heraus, viele Menschen über diese Drohungen zu informieren, ihr antifaschistisches Bewusstein zu stärken und die Solidarität zu organisieren.

 

Wir teilen eure Sorge, dass hinter der oft festgestellten Passivität des Staatsapparats Sympathien und vermutlich auch Verstrickungen mit faschistischen Netzwerken stecken. Umso wichtiger ist es, das Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda durchzusetzen und uns dafür stark zu machen.

 

Wir werden diese faschistischen Umtriebe in der Nachbarschaft und im Wohngebiet bekannt machen, den gegenseitigen Schutz und die Solidarität organisieren.

Kreisleitung MLPD Gelsenkirchen

Lieber Stefan, liebe Gabi, liebe Lisa, liebe Monika,

 

im Namen des Kreis Gelsenkirchen der MLPD erklären wir Euch unsere unverbrüchliche Solidarität und verpflichten uns, alles dafür zu tun, euch zu schützen und dass diese faschistischen Terroristen, die Euch unverhohlen mit dem Tod bedrohen, ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

 

Wer einen von uns angreift, greift uns alle an!

 

Wir verurteilen aufs schärfste die faschistischen Morddrohungen und werden diese feigen Angriffe überall bekannt machen und die Solidarität organisieren.

 

Ihr steht mutig an der Spitze der Partei, voller Tatendrang und mit immer neuen Ideen und Schöpfergeist für den Kampf um Befreiung – für den echten Sozialismus. Ihr seid unbeugsam gegenüber unseren Klassenfeinden und besonders den Faschisten. Mit Rat und Tat, steht ihr uns in unserer Arbeit bei Seite. Wir sind stolz darauf, dass ihr an der Spitze der Partei steht. Die ganze Überlegenheit der MLPD, die von Euch repräsentiert wird und die dazu führt, dass an der MLPD in immer mehr gesellschaftlichen Brennpunkten keiner mehr vorbeikommt, ist den Faschisten ein Dorn im Auge. Im Lichte der Rechtsentwicklung der Regierung wittern sie Morgenluft. Was mit Hetze und Drohungen im Internet beginnt, endet vielfach bei der konkreten Tat. Die faschistischen Morddrohungen sind einerseits Ausdruck davon, dass die Herrschenden immer mehr in die Defensive geraten, Ausdruck ihrer Schwäche – nicht ihrer Stärke. Angesichts der Ermordung des CDU-Politikers Lübcke und mehrerer andere Anschläge, sind sie aber sehr ernst zu nehmen.

 

Natürlich fordern wir vom Staat und der Polizei allen erdenklichen Schutz und die rückhaltlose Verfolgung dieser faschistischen Straftäter, bis sie hinter Schloss und Riegel sitzen – müssen aber vor allem die Wachsamkeit in den eigenen Reihen, die antifaschistische Aktionseinheit und den selbstorganisierten Schutz stärken. Wir verpflichten uns gegenüber der Jugend und den Massen eine bewusstseinsbildende, antifaschistische Aufklärungsarbeit zu verwirklichen, die den Rechten von AfD bis zur NPD die Maske vom Gesicht reißt und ihren wahren, reaktionären, arbeiterfeindlichen und zutiefst antidemokratischen Charakter entlarvt und deutlich macht, dass es keine schönere Perspektive geben kann, als mit uns gemeinsam für den echten Sozialismus zu kämpfen.

 

Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Keinen Fußbreit dem faschistischen Terror!

Einer für alle - alle für einen!

MLPD-Landesleitung Nord

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

auf einem Treffen der MLPD im Landesverband Nord haben wir folgende Erklärung verabschiedet:

 

Wir sind empört über die faschistischen Drohungen gegen euch und wir drücken unsere volle Solidarität mit euch aus. Wer euch angreift, greift uns alle an!

 

Offenbar fühlen sich Faschisten durch die Rechtsentwicklung der Regierung und des Staatsapparates ermutigt, noch aggressiver und menschenverachtender aufzutreten. Faschistische Netzwerke im Staatsapparat werden zugelassen und nicht aufgelöst.

 

Dies ist eine Reaktion auf den fortschrittlichen Stimmungsumschwung und auf die gewachsene gesellschaftliche Bedeutung der MLPD.

 

Wir lassen uns nicht einschüchtern, treten jeder Verharmlosung entgegen, erhöhen aber auch unsere revolutionäre Wachsamkeit.

 

Im festen Vertrauen auf ein breit entwickeltes antifaschistisches Bewusstsein unter der Bevölkerung fordern wir noch energischer:

 

Verbot aller faschistischer Parteien und ihrer Propaganda!

Auflösung aller faschistischen Netzwerke im Staatsdienst und Entlassung ihrer Träger!

 

Solidarische und kämpferische Grüße!

MLPD-Kreisverband Essen/Mülheim

Liebe Moni, liebe Gabi, liebe Lisa, lieber Stefan,

 

schon wieder neue abscheuliche Morddrohungen gegen Euch.

 

Sie sind genauso abscheulich wie dieses System, das solche Faschisten hervorbringt und sie gewähren lässt.

 

Wir umarmen Euch. Seid Euch unserer unverbrüchlichen Solidarität bewusst.

 

Vorwärts zum echten Sozialismus!

 

Herzliche Grüße

Kommunistische Marxistisch-Leninistische Partei Ecuadors (PCMLE)

Die Kommunistische Marxistisch-Leninistische Partei Ecuadors (PCMLE) schreibt:

 

„Aktuell findet in Deutschland eine neue und besorgniserregende Eskalation des Faschismus statt, die sich in wiederholten Morddrohungen, rasenden Angriffen und niederträchtigen Verleumdungen über soziale Netzwerke äußert. Dieses Mal richtet er sich gegen die wichtigsten Führungskräfte der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD), gegen ihren langjährigen Vorsitzenden, Genossen Stefan Engel, gegen Genossin Gabi Gärtner, jetzige Parteivorsitzende, gegen die Spitzenkandidatin für das Internationalistische Bündnis/MLPD für die Europawahlen, Lisa Gärtner, und gegen Monika Gärtner-Engel, Mitglied des ZK der MLPD und Stadtverordnete in Gelsenkirchen.

 

Zu diesen beschämenden und kriminellen Vorkommnissen kommen der Mord an Walter Lübcke, der bis heute von den Behörden nicht aufgeklärt, geschweige denn geahndet wurde, die Bombenanschläge auf mehrere Moscheen und sogar ein Anschlag auf das 'Karl-Liebknecht-Haus' in einem Akt antikommunistischer Provokation; ein Bombenattentat gegen die linke Abgeordnete Ramona Gehring sowie andere kriminelle Aktivitäten, die öffentlich dem NSU (selbsternannter 'Nationalsozialistischer Untergrund') und der Gruppe 'Die Rechte' vorgeworfen werden. Sie haben freie Hand bei ihren Drohungen, Dreistigkeiten und kriminelle Aktionen, die von den Regierungsbehörden und dem Staat bisher unbestraft blieben.

 

Etwa 476 kriminelle provozierende Elemente, die verschiedener reaktionärer Gewaltverbrechen beschuldigt werden, sind untergetaucht, um sich jedweder Strafe zu entziehen. Und keine Polizei- oder Sicherheitsbehörde der deutschen Regierung kennt ihren Aufenthaltsort, was im besten Fall Ungeschicklichkeit und Nachlässigkeit im Bemühen, sie zu finden und zu bestrafen, zeigt.

 

Das 'Internationalistische Bündnis', eine linke und demokratische Gruppierung, die in ihren Reihen 38 soziale, politische und kulturelle Organisationen zählt, unter denen sich auch die MLPD befindet, hat für August eine Veranstaltung zum Gedenken an Ernst Thälmann organisiert, den Führer der ehemaligen KPD (Kommunistische Partei Deutschlands) der III. Internationale, anlässlich des 75. Jahrestags seiner kriminellen Hinrichtung im Konzentrationslager Buchenwald auf direkten Befehl von Adolf Hitler. Diese Veranstaltung antifaschistischen und linken Inhalts wurde von der Verwaltung der Gedenkstätte verboten, obwohl anfangs bereits die Erlaubnis dafür erteilt wurde. Deswegen ist es jetzt erforderlich, zu fordern, dass diese Gedenkveranstaltung stattfindet. (Mehr dazu hier auf Rote Fahne News!)

 

Die PCMLE solidarisiert sich brüderlich mit der MLPD, mit ihren Führern und ihren Kämpfern, gegen die kriminellen Drohungen der Antikommunisten, sie steht an der Seite aller Antifaschisten, aller demokratischen und linken Männer und Frauen. Sie stimmt ein in die Anklage, den Protest und die Forderungen gegenüber den Behörden des deutschen Staats und der deutschen Regierung, damit diese die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Demonstration der Linken, der antifaschistischen und der demokratischen Organisationen und Personen erlaubt. Gleichzeitig fordern wir, dass die kriminellen und faschistischen Provokateure vor Gericht gestellt und bestraft werden. Dies nicht zu tun, wäre mindestens eine schwere Verantwortungslosigkeit, wenn nicht eine böswillige Straffreiheit von Seiten der Regierung.

 

Wir vertrauen darauf, dass die Arbeiterklasse, die Jugend, die Frauen, Intellektuellen und Fachkräfte, das deutsche Volk, unter Führung der revolutionären Linken auf ein neues Niveau der Organisiertheit und des Kampfes voranschreitet, um sich den unheilvollen und antidemokratischen Vorzeichen des Faschismus entgegenzustellen und den besten Weg zur Eroberung von Freiheit, wirklicher Demokratie und Sozialismus zu finden.

 

Kommunistiche Marxistisch-Leninistische Partei von Ecuador

Ecuador, Juli 2019"

Kommunistische Revolutionäre Partei Argentiniens (PCR)

Für die Kommunistische Revolutionäre Partei Argentiniens (PCR) erklärt die Genossin Irene Alonso:

 

„Liebe Genossen, in der nächsten Ausgabe der Hoy (Zeitung der PCR - Anm. d. Red.) werden wir eure Anklage publizieren. Hiermit erklären wir unsere Solidarität!"

DKP Gelsenkirchen erklärt sich solidarisch

Die Deutsche Kommunistische Partei, Ortsgruppe Gelsenkirchen, hat die folgende Solidaritätsadresse an die von Morddrohungen bedrohten führenden MLPD-Genossen Monika-Gärtner Engel, Lisa Gärtner, Gabi Fechtner und Stefan Engel gesandt:

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

 

die niederträchtigen und feigen Morddrohungen gegen Euch sind gleichzeitig eine unverhohlene Drohung gegen alle, die sich in unserem Land, in unserer Stadt für mehr Demokratie, für mehr soziale Gerechtigkeit, gegen Ausländerhass, gegen Rassismus und Faschismus engagieren.

 

Seit Jahren entwickelt sich in unserem Land ein Klima, das von Hass und Rassismus geprägt ist. Tausende Übergriffe von Faschisten und Nazis gegen Migranten, Kommunisten, Linke, engagierte Moderatoren von Rundfunk, Fernsehen und Zeitungsredakteure. Hetze gegen Homosexuelle, gegen Juden und Andersdenkende. Weit über 100 Morde, die von einem faschistischen Netzwerk organisiert wurden.

 

Der feige und brutale Mord an dem CDU-Regierungspräsidenten Walter Lübcke in Kassel zeigt die hohe Bereitschaft und die unglaubliche kriminelle Energie dieser Mörderbande, sich jedem in den Weg zu stellen, der sich in Fragen des Asylrechts an unserem Grundgesetz orientiert. Den Menschen in unserem Land wird weisgemacht, dass es sich in den meisten Fällen um Einzeltäter oder geistig verwirrte Menschen handelt. Das Netzwerk um die NSU-Mörder belehrt uns eines besseren. Ob Reichsbürger, Identitäre, NPD oder AfD – sie alle gehören nach unserem Grundgesetz verboten.

 

Der Faschist Jörg Reger aus Marl ist offensichtlich auch ein „Einzeltäter“, „gebrechlich“ und zudem „geistig nicht zurechnungsfähig“. Seit Jahren terrorisiert er vor allen Dingen - und er weiß genau was er tut - die sehr engagierte Ratsfrau Monika Gärtner–Engel.

 

Die DKP Gelsenkirchen fordert seine unverzügliche Verurteilung. Außerdem muss geklärt werden, ob nicht auch im Falle Reger ein Netzwerk hinter diesen Angriffen steckt. Die Mitglieder der DKP-Kreisorganisation Gelsenkirchen erklären sich mit Monika Gärtner-Engel und den weiteren betroffenen Genossinnen und Genossen solidarisch.

 

Mit solidarischen und antifaschistischen Grüßen

DKP Gelsenkirchen

Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt

Die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt erklärt ihre Solidarität mit den, von faschistischen Morddrohungen betroffenen, führenden Politikern der MLPD.

 

„Liebe Genossinnen und Genossen, wir wollen euch, insbesondere den Genossinnen und Genossen die neuerdings und wiederholt von faschistischen Morddrohungen betroffen sind, unsere volle Solidarität aussprechen.

 

Wir sind zum einen betroffen über solche Vorgänge, mit denen Faschisten solche Drohungen ausstoßen können. Und wir nehmen dies sehr ernst, das zeigt der jüngste Mord an dem Kasseler CDU-Politiker. Aber auch die Art und Weise wie faschistische Terrorbanden wie die NSU - sozusagen unter staatlicher Aufsicht - ein Jahrzehnt lang ihre Blutspur durch die ganze Republik ziehen konnten.

 

Faschismus ist ein Verbrechen und gedeiht im Windschatten der Rechtsentwicklung der Regierung und Herrschenden – auch hier in Deutschland. Schon in der Geschichte haben die Faschisten ihren Terror insbesondere gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung gerichtet. Sie werden damit nicht durchkommen! Wir wissen, dass ihr euch von diesen Drohungen nicht einschüchtern lasst. Wir versichern euch unsere unverbrüchliche Solidarität.

 

Mit solidarischen und herzlichen Grüßen von der Waterkant“

Pao-yu Ching / USA

Die in den USA lebende chinesische Marxistin-Leninistin Prof. Pao-yu Ching schreibt:

 

Liebe Monika, danke für die Zusendung der englischen Pressemitteilung. Es tut mir leid, von den Drohungen gegen Dich und andere führenden Mitglieder der MLPD zu hören. Du hast recht, dass wir gegen Faschismus und Krieg vereint sein müssen.

In Solidarität

Saiful Huq, Generalsekretär der Revolutionären Arbeiterpartei von Bangladesch

Liebe Genossin, Danke für die Nachrichten. Wir verurteilen die Morddrohung gegen den Genossen Stefan Engel und die anderen führenden Genossen der MLPD durch faschistische Kräfte in aller Schärfe. Wir drücken unsere revolutionäre Solidarität mit Euch und Eurem Kampf aus.

In Solidarität

Genossen der Union Prolétarienne Marxiste-Leniniste (UPML) aus der Region Paris/Frankreich

Liebe Genossen, nur einige Worte: Wir sind empört und geschockt über die Welle faschistischer Angriffe, die Ihr in eurem Kommuniqué bekannt macht. Wir haben die Information gleich verbreitet und zur Solidarität aufgerufen. Linke Nachrichtenkanäle in Frankreich berichteten.

 

Ihr stellt die Verbindung zu der Euch kriminalisierenden Ablehnung der Gedenkfeier zur Ermordung von Ernst Thälmann her. Wir schicken in den nächsten Tagen eine Protesterklärung an die Verwaltung der Gedenkstätte Buchenwald. Es ist wirklich ungeheuerlich, den Kommunisten Antisemitismus vorzuwerfen und sie damit in die Nähe der Faschisten zu rücken! Soweit sind wir heute schon! Soweit führt die Rechtsentwicklung der Regierungen und von verantwortlichen Stellen in Deutschland!

 

Wir nehmen auch diese Vorfälle zum Anlass, umso ernsthafter am Aufbau einer antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront mitzuwirken - gegen Opportunismus und Sektierertum. Kampf gegen Faschismus und Reaktion! Vive la solidarité internationale!

Freundinnen, Freunde, Genossinnen und Genossen der MLGS/Schweiz

Liebe Gabi, Lisa, Moni und lieber Stefan, ihr habt unsere volle Solidarität. Wir sind entsetzt über die euch gegenüber geäußerten Morddrohungen und zugleich ist unsere revolutionäre Wachsamkeit gestiegen.

 

Wir werden die weitere Solidarität mit euch organisieren, und mit neuer Anstrengung an der antifaschistischen und anitimperialistischen Einheitsfront arbeiten. Es darf nie wieder passieren, dass sich die Arbeiterbewegung spalten lässt. Umso besorgniserregender ist das Verbot des Gedenkens an Ernst Thälmann in der Gedenkstätte des KZs Buchenwald.

 

Wir wissen wie barbarisch der Kapitalismus ist und dass wir seine Todfeinde sind. Faschistischer Terror und Antikommunismus sind zwei Seiten einer Medaille. Die gesellschaftlichen Widersprüche in Europa und der Welt verschärfen sich und die Massen beginnen nach Veränderung der bestehenden Verhältnisse zu rufen. Ob die Gilles Jaune in Frankreich mit Hunderttausenden, die Klimastreikbewegung in Europa oder der Frauenstreik mit 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der Schweiz. Bei allen geht es um mehr als das einzelne Thema.

 

In letzter Zeit mehren sich die Anzeichen der Bedrohungen von Antifaschisten und Kommunisten, auch in der Schweiz. Die Stoßtrupps der Faschisten wurden durch das Kapital immer im Hintergrund gefördert, um sie zu gegebener Zeit von der Leine zu lassen.

 

Auf dem Pfingstjugendtreffen haben wir uns mit Literatur eingedeckt, darunter war das Buch von Willi Dickhut: „So war`s damals (1926-1948)". Wir haben es gleich aus den Kisten geholt und darin studiert. Empfehlt es allen. Es gibt eine wertvolle Anleitung und Klarheit. Wir stehen eng an eurer Seite.OFFENSIV – Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit

OFFENSIV – Initiative für eine kämpferische gewerkschaftliche Betriebsratsarbeit

Liebe Monika, Gabi und Lisa, lieber Stefan, wir haben von den widerlichen Morddrohungen der Faschisten gegen Euch erfahren. Im Namen von OFFENSIV und vielen weiteren Kollegen erklären wir Euch unsere ganze Solidarität!

 

Dass die Faschisten gerade Euch – und das nicht zum ersten Mal – angreifen und bedrohen, beweist einmal mehr ihre zutiefst arbeiterfeindliche, menschenverachtende und reaktionäre Haltung. Gerade auch darüber werden wir unsere Kolleginnen und Kollegen informieren und die Auseinandersetzung mit ihnen führen. Es ist wichtig, dass solche Drohungen und diejenigen, die sie aussprechen, öffentlich angegriffen und entschieden verurteilt werden. In diesem Sinne fordern wir auch die Öffentlichkeit, unsere Gewerkschaft IG Metall, aber auch die demokratischen Medien auf, sich klar zu positionieren. Dass Ihr Euch nicht einschüchtern lasst, wissen wir. Wenn Ihr weitere Hilfe braucht, sagt uns jederzeit Bescheid!

 

Mit solidarischen Grüßen im Namen von OFFENSIV

Steffen Reichelt, Oliver Wähnert, Karl-Heinz Wittmann

People-to-People-Reisegruppe in Abakan / Sibirien

Im fernen Sibirien haben wir von erneuten faschistischen Morddrohungen gegen führende Genossen der MLPD erfahren. Mitglieder der Reisegruppe von People to People sind empört über diese dreist angedrohte Brutalität. Solche Leute gehören hinter Schloss und Riegel und ihre Organisationen verboten. Wir möchten allen Betroffenen unsere Solidarität aussprechen und grüßen ganz herzlich aus Abakan / Sibirien.

Kommunalwahlbündnis Solingen Aktiv

Gabi Fechtner, Gründungsmitglied von SOLINGEN AKTIV und 12 Jahre lang von 2004-2016 Ratsmitglied, wurde am 22. Juli zusammen mit weiteren führenden Repräsentanten der MLP in dem faschistischen YouTube-Kanal „Ultraviolets Eyes“ von „deutschen Patrioten“ mit dem Tod bedroht: “…Wir werden euch komplett ausrotten … Wir werden kein Mitleid, keine Gnade und keine Reue zeigen…, bis alle von euch… tot sind.“

 

Diese faschistischen Todesdrohungen gegen Gabi und andere gelten ihrem antifaschistischen und revolutionären Engagement insbesondere für die MLPD.  Gabi Fechtner und allen anderen gilt unsere volle Solidarität! Wer einen von uns angreift, greift alle an! Kein Fußbreit dem Faschismus! Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda!

Team des Arbeiterbildungszentrums Gelsenkirchen und der Gaststätte “Schacht III“

An Gabi, Lisa, Monika und Stefan: Liebe Freundinnen und Freunde des Arbeiterbildungszentrums/Schacht III, auf unserer kürzlich stattgefundenen Betriebsversammlung habe ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schacht III über die brutalen Morddrohungen gegen euch im Internet informiert. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verurteilen die faschistischen Beleidungen und Morddrohungen.

 

Sie haben mich beauftragt, euch folgendes mitzuteilen: „Wir finden das abscheulich und widerlich. In einer Zeit, in der Humanität und Zusammenhalt nötiger sind denn je, ist ein solcher Vorgang ein absolutes „No-Go“ und darf nicht geduldet wurde. Empört sind wir auch, weil wir wissen, dass ihr euch einsetzt, für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Wir sind aber auch besorgt darüber, wie das alles weitergehen soll. Bleibt tapfer. Wir sind solidarisch mit euch und wenn Hilfe benötigt wird, dann könnt ihr euch immer an uns wenden.“

 

Mit solidarischen Grüßen

Euer Schacht-III-Team

i.A. Lisa Wannenmacher

Sommercamp des Jugendverbands REBELL und der Kinderorganisation ROTFÜCHSE

Lieber Stefan, liebe Gabi, liebe Lisa und liebe Moni, jeder der auf unserem Camp von den üblen Morddrohungen von Faschisten im Internet gegen euch gehört hat, ist empört, schockiert, wütend. Es ist klar, wir müssen etwas machen. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Lisa hat erst die ROTFÜCHSE, dann den REBELL geleitet und aufgebaut und kann 2019 zum ersten Mal seit langem nicht auf dem Sommercamp sein. Moni leitet die internationalistische Arbeit der MLPD. Wir sind unglaublich stolz auf unsere gemeinsamen Projekte wie die Aufbaubrigaden in Kobanê oder den Kampf gegen Abschiebungen unserer Freunde. Gabi war früher selbst Rotfuchs, dann Rebellin und ist heute Vorsitzende der MLPD. Zuletzt beim Pfingstjugendtreffen hat sie eine hervorragende Schulung über den Imperialismus gemacht. Stefan war 37 Jahre Vorsitzender der MLPD und hat jedes Jahr unsere Camps besucht.

 

Ihr seid Vorbilder für uns und die ganze Jugend, mutig und selbstlos den Kampf für die Befreiung der Menschheit und der Natur aufzunehmen, sich dafür Durchblick zu verschaffen und sich zu organisieren. Bei unseren Aufbaueinsätzen stoßen wir auf große Aufgeschlossenheit. Die Kumpel, die Massen und die Jugendlichen, zum Beispiel bei Fridays for Future, suchen nach einer Alternative zum krisenhaften Kapitalismus – und wir haben mit dem echten Sozialismus einen allseitigen Plan, wie das gehen kann. Genau dagegen richtet sich der Hass der Faschisten, die mit offenem Terror den Kapitalismus verteidigen wollen. Das ist feige, ehrlos und Ausdruck ihrer Defensive. Wir lassen uns nicht einschüchtern, und wissen, dass die Masse der Leute auf unserer Seite steht. In Kassel demonstrierten 15.000 gegen ein Häufchen von 100 Faschisten. Das sind die Kräfteverhältnisse! ...

 

Die Rotfüchse und Kinder vom Kindercamp schreiben: „Lieber Stefan, liebe Gabi, Lisa und Moni! Wir haben gehört, dass Faschisten euch mit Mord gedroht haben. Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Wir Rotfüchse und Kinder vom Kindercamp sind empört, dass die Regierung die Faschisten nicht schon längst eingesperrt hat ... Ihr seid uns Vorbilder, weil ihr euch nicht unterkriegen lasst! ...

 

Auf dem Camp haben wir gelernt: Gemeinsam sind wir stark! Wir sind gegen Faschisten; einige von uns kommen aus Ländern, wo Frauen und Männer erfolgreich und mutig gegen den IS gekämpft haben. Das schweißt uns zusammen. ... Herzliche Grüße, eure Rotfüchse und Kinder vom Kindercamp!

Kollege aus Ludwigsburg

Mit Empörung und Abscheu habe ich von den Morddrohungen gegen Stefan Engel, Gabi Fechtner, Lisa Gärtner und Monika Gärtner-Engel gelesen. Ihr habt meine volle Solidarität.

 


Heute meldet unsere Lokalzeitung, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, weil auch ein Redakteur des Westdeutschen Rundfunks eine faschistische Morddrohung erhalten hat; er hatte die AfD rechtsextremistisch genannt. Macht das die Staatsanwaltschaft auch in Eurem Fall? Darauf kann man sich nicht verlassen. Den Faschisten darf man keinen Spielraum geben. Dazu müssen sich alle demokratisch gesinnten Menschen zusammenschließen und den Kampf gegen Faschistenterror verstärken.

 

Mit solidarischen Grüßen

Frank Oettler, ver.di-Vertrauensmann und Mitorganisator der bundeweiten Hartz-IV-Demonstrationen

Einen Finger kann man brechen - fünf Finger sind eine Faust!

Jetzt noch hartnäckiger, entschlossener und unbeirrter den gemeinsamen Kampf gegen Faschisten aller Schattierungen, all ihre Organisationen und Verknüpfungen bis hinein den Staatsapparat führen !

 

Ich, Frank Oettler, Straßenbahnfahrer und Sachbearbeiter der Halleschen Verkehrs AG (HAVAG), ver.di-Vertrauensmann und Mitorganisator der bundesweiten antifaschistischen Montagsdemos gegen die Hartz-Gesetze seit 2004, Marxist-Leninist aus Halle an der Saale in Sachsen Anhalt, erkläre mich solidarisch mit den von faschistischen Verbrechern mit Ermordung bedrohten Repräsentanten der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) Monika Gärtner Engel, Gabi Fechtner, Lisa Gärtner und Stefan Engel.

 

Wer einen von uns angreift, greift uns alle an! Einer für alle- alle für einen! Gemeinsam sind wir stark! Das Internationalistische Bündnis fortschrittlicher Parteien, Organisationen und Einzelpersonen muss auch dafür gestärkt werden. Macht mit! www.internationalistische-liste.de

 

Ein Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda ist längst überfällig. Bleiben wir alle gemeinsam hartnäckig dran, kämpfen wir, dass es nun endlich Wirklichkeit wird.

 

Die faschistischen Mörder, Morddroher, Schläger, Brandschatzer und Hetzer, müssen verurteilt und eingesperrt werden!