Gelsenkirchen

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Die Ölpellet-Verbrennung muss sofort aufhören!

Im Gelsenkirchener Süden hat die MLPD Gelsenkirchen-Süd am 24. August in kurzer Zeit viele Unterschriften gegen die Verbrennung der Ölpellets im örtlichen Uniper-Kraftwerk gesammelt.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
Die Ölpellet-Verbrennung muss sofort aufhören!
Uniper-Kraftwerk in Gelsenkirchen-Scholven (Foto: Gelsenkirchen Kraftwerk Scholven, eigenes Bild)

Die meisten angesprochenen Passanten zeigten ein gewachsenes Umweltbewusstsein und blieben für ein kurzes Gespräch stehen. Einige zogen weiter oder sagten, dass man eh nichts ändern kann.

 

Jugendliche blieben stehen, die sich schon in der FFF-Bewegung engagierten und nun den Jugendverband REBELL kennenlernen wollen. Wir trafen auf Buchhändler, die das Buch „Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?“ künftig anbieten wollen.

Raffinerierückstände fachgerecht entsorgen

Es gab aber auch Widersprüche, die geklärt werden mussten: „Sind dann nicht Arbeitsplätze gefährdet, wenn wir unterschreiben?“ „Was machen wir sonst mit den Raffinerierückständen?“ „Ich unterschreibe nicht, da ich selbst etwas für die Umwelt tue, indem ich z.B. Fahrrad fahre.“

 

Wir argumentierten, dass der Erhalt der Arbeitsplätze und die Rettung der Umwelt nicht im Widerspruch stehen, sondern das beides erkämpft werden kann. Ja, dass sogar weitere Arbeitsplätze geschaffen werden könnten. Die Raffenerierückstände müssen auf Kosten der Betreiber durch fachgerechte Entsorgung, modernste Filtertechnik und lückenlose Luftüberwachung sowie -analyse entsorgt werden.

Sich organisieren, um etwas zu verändern

Weiter argumentierten wir, dass individuelle Lösungen sicherlich nicht schlecht sein müssen, aber dass es auf die organisierte Kraft ankommt, um wirklich etwas zu ändern. Und das schafft man, wenn man sich einer Organisation wie insbesondere der MLPD anschließt.