1. September

1. September

Am Antikriegstag für den Erhalt des Weltfriedens auf die Straße!

Vor 80 Jahren, am 1. September 1939, hat der deutsche Imperialismus mit seinem faschistischen Hitler-Regime den II. Weltkrieg vom Zaun gebrochen. In Deutschland und anderen Ländern wird im Gedenken daran am 1. September der Antikriegstag begangen.

Stuttgart und Gelsenkirchen
Am Antikriegstag für den Erhalt des Weltfriedens auf die Straße!
Aus dem Aufruf des Stuttgarter Bündnisses zum Antikriegstag 2019

Breites Bündnis in Stuttgart

In Stuttgart ruft ein breites Bündnis für den morgigen Samstag zu einer Antikriges- und Friedensdemonstration auf. In dem Aufruf heißt es: "Die Bundesregierung drängt danach, die Rolle Deutschlands in diesem Machtpoker mit noch mehr Auslandseinsätzen der Bundeswehr auszubauen. Schon heute ist sie in 14 Ländern. Mit einer Europaarmee wollen EU-Kommissarin Von der Leyen, Macron und Merkel Europa zur „weltpolitischen Macht“ entwickeln. Gleichzeitig wird Europa abgeschottet gegen alle, die vor den Folgen der imperialistischen Politik fliehen.

 

Doch die Menschen wollen nicht in der Barbarei versinken. Überall entwickelt sich der Kampf für Frieden, Demokratie und Freiheit. Wir sind solidarisch mit all diesen Kämpfen und Bewegungen und verurteilen jede imperialistische Politik weltweit. Wir verurteilen die Zusammenarbeit der Bundesregierung mit der faschistischen türkischen Regierung. Das Erdogan-Regime steckt in einer tiefen ökonomischen und politischen Krise und bereitet mit einer neuen Verhaftungswelle und Absetzung von Bürgermeistern in den großen Städten Nordkurdistans den Angriff auf die demokratische Föderation Nordsyrien/Rojava vor.

  • Gegen jede imperialistische Aggression!
  • Hände weg von Rojava!
  • Freiheit für Kurdistan und Palästina!
  • Keine deutschen Truppen im Ausland!
  • Stoppt die Aufrüstung und Rüstungsexporte!
  • Keine Europaarmee! Auflösung der NATO und aller Interventionseinheiten der EU und der Bundeswehr!
  • Africom und Eurocom schließen!
  • Solidarität mit den Geflüchteten!
  • Hoch die internationale Solidarität!

 

Demonstration Sa. 31.8.19 um 16.30 Uhr im Anschluss an die Kundgebung des DGB am Mahnmal für die Opfer des Faschismus, Stuttgart, Stauffenbergplatz, die um 15 Uhr beginnt. Hier der komplette Aufruf im pdf-Format.

Gelsenkirchen: Bündnis gegen Krieg und Faschismus ruft zur Demo am 2. September auf

Um 17.15 Kundgebung auf dem Neumarkt, 18.00 Uhr Demonstration zum Bahnhofsvorplatz und zurück, 18.30 Abschlusskundgebung. Der Aufruf stellt u. a. die Forderungen auf:

  • Verbot und Vernichtung aller Massenvernichtungswaffen!
  • Sofortiges Ende der Auslandseinsätze der Bundeswehr!
  • Reduzierung statt Erhöhung des deutschen Rüstungsetats – die Gelder werden dringend benötigt zur Armutsbekämpfung, in den Kommunen und für Klimaschutz!
  • Sofortiger Stopp der Waffenexporte in Krisenregionen!
  • Verbot aller faschistischer Organisationen und ihrer Propaganda!
  • Für Frieden, Völkerfreundschaft und internationale Solidarität („Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“, Che Guevara)

Der komplette Flyer im pdf-Format

 

Bitte nicht vergessen: Berichte und Korrespondenzen über Aktionen und Demonstrationen zum Antikriegstag, die schon am Samstag stattfinden, bitte bis Sonntag um 10 Uhr an Rote Fahne News schicken - redaktion@rf-news.de (Siehe "In eigener Sache" vom 28. August)