Gekündigte Bergleute

Gekündigte Bergleute

Von Jobbörse zu Jobbörse?

Nach den 200 betriebsbedingten Kündigungen der sogenannten nichtanpassungsberechtigten Bergleuteund den verschiedenen Protesten jagt jetzt eine Jobbörse die nächste.

Korrespondenz aus Herne
Von Jobbörse zu Jobbörse?
Foto: Wegavision

Für den morgigen Dienstag ist unter Federführung der Kanzlei Kuhlmann ein mehrstündiges Treffen angesagt, wo unter anderem mit der Arbeitsagentur ein Termin zur individuellen Serviceleistung und Beratung vereinbart werden kann. Am Mittwoch bietet die RAG selbst eine weitere Jobbörse an.

 

Als ob es um irgendeinen neuen Job für die gekündigten Bergarbeiter geht. Irgendein Jobangebot – das kriegt man auch so bei der Arbeitsagentur. Aber wie man das nach Jahren harter Arbeit mit den gesundheitlichen Einschränkungen machen soll, steht schon auf einem anderen Blatt.

Was die Bergleute fordern ...

Außerdem geht es um den Kampf um jeden Arbeitsplatz bei der RAG. Es geht um die bergmännischen Rechte der Kumpel, die Möglichkeit noch in Anpassung bzw. Knappschaftsausgleichsleistung zu kommen.

 

Es geht darum, dass sie nicht bis 67 oder mindestens 62 arbeiten können. Die Bergleute fordern eine adäquate Weiterbeschäftigung bei der RAG!