Antikriegstag

Antikriegstag

100 Menschen in der Essener City

An der kämpferischen Kundgebung und Demonstration zum Antikriegstag vor kurzem beteiligten sich rund 100 Menschen in der Essener City.

Korrespondenz
100 Menschen in der Essener City
Essener Rotfüchse zeigen Flagge (rf-foto)

Das Internationalistische Bündnis hatte mit der Montagsdemonstration dazu die Initiative ergriffen und viele Organisationen unterstützten den Aufruf. Selbstbewusst standen Mädchen der Kinderorganisation ROTFÜCHSE vorne dran und forderten mit selbstgemachten Schildern und am Mikrofon ein Ende von Kriegen gegen die Bevölkerung wie in Syrien, im Jemen oder Afghanistan. Zahlreiche, tiefgehende Redebeiträge ließen die Anzahl der Zuhörer anwachsen. Immer wieder wurde die internationale Solidarität bekundet.

 

Ein Vertreter der kurdischen Befreiungsbewegung betonte, dass die Gefahr eines Angriffs auf die erkämpfte Demokratische Föderation Nordostsyrien durch das faschistische türkische Regime nicht zu unterschätzen sei. Ist dieser Kampf um Demokratie und Freiheit doch eine Fackel für alle Unterdrückten. Am „Tag X“ eines Einmarsches der türkischen Armee treffen sich alle zum Protest am Essener Hauptbahnhof.

Gabi Fechtner greift Heuchelei der Bundesregierung an

Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD, führte in ihrem Beitrag anschaulich aus, warum der Imperialismus die Grundlage ungerechter Kriege und des Faschismus ist und griff die Heuchelei der Bundesregierung an. Der Aufbau einer antiimperialistischen und antifaschistischen Einheitsfront ist heute notwendig.

 

In dem Zusammenhang kritisierte sie, Leute des Orga-Teams bei einem Treffen der Fridays-for-Future-Bewegung in Essen zur Vorbereitung des Protest- und Streiktages am 20. September Dietrich Keil, Aktivist der Bürgerinitiative gegen den Krayer Giftschredder, ehemaliger Ratsherr des Personenwahlbündnisses "Essen steht AUF" und Vertreter der Essener Umweltgruppe der MLPD, des Raumes verwiesen haben.

Solidarität gegen antikommunistische Angriffe

Es ist ein Hammer, wenn Jugendliche, die ihre politischen Aktivitäten gerade erst beginnen, sich gegenüber einem seit über 40 Jahren aktiven Revolutionär und Umweltkämpfer derart aufführen. Ein zutiefst spalterisches Vorgehen, das an Jugenddǘnkel kaum zu überbieten ist. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekundeten ihre Solidarität dagegen (siehe Offener Brief dazu).

 

Um die Ursachen imperialistischer Kriege zu beseitigen, ist die Perspektive der Sturz des Imperialismus und Aufbau einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Gesellschaft, der echte Sozialismus.