Umwelt

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Vernichtung des Regenwaldes schreitet auch in Südostasien voran

Viele der Feuer, die in den Regenwäldern Südostasiens toben, wurden von Brandstiftern gelegt - meist durch Handlanger der Palmöl- oder auch Bergbaukonzerne.

Korrespondenz aus Berlin
Vernichtung des Regenwaldes schreitet auch in Südostasien voran
In Indonesien brennt der Regenwald

Die Jakarta Post aus Indonesien berichtet dazu am 12. September:

 

„Smog, der durch Wald- und Landbrände verursacht wird, beeinträchtigt etliche Regionen in Indonesien und den Nachbarländern. Die Verwaltungen von Jambi und Riau waren gezwungen, diese Woche alle Schulen zu schließen, nachdem berichtet wurde, dass die Luftqualität auf ein ‚ungesundes‘ und ‚gefährliches‘ Niveau gefallen sei. ‚Wir erwarten von den Menschen, dass sie sich nicht an Outdoor-Aktivitäten beteiligen. Wenn Sie müssen, schützen Sie sich bitte mit Atemschutzmasken‘, sagte Jambi-Bürgermeister Syarif Fasha am Dienstag.

 

Daten, die von der National Disaster Mitigation Agency (BNPB) am Mittwoch zusammengestellt wurden, zeigten, dass der Smog Süd-Sumatra, Jambi, Riau sowie West-, Ost- und Südkalimantan überzogen hat, wo Hot Spots entdeckt wurden.

 

Zwischen Januar und August wurden insgesamt 328.724 Hektar Land verbrannt, davon 89.563 Hektar Moorland. Die Regionen mit der größten Brandfläche waren Riau mit 49.266 Hektar, dicht gefolgt von Zentralkalimantan mit 44.769 Hektar Land. In Süd-Sumatra wurden an verschiedenen Orten Hot Spots entdeckt, darunter im ‚Niemandsland‘, in Land, das mit Konzessionen vergeben ist, und in Naturschutzgebieten.“