Internationalistisches Bündnis

Internationalistisches Bündnis

„Arbeiter-, Umwelt- und Jugendbewegung zusammen für eine lebenswerte Zukunft ...“

Die Umweltplattform des Internationalistischen Bündnisses mobilisiert für die Teilnahme am Protest- und Streiktag von Fridays for Future am 20. September:

Von Arbeiter-, Jugend- und Umweltplattform des Intenationalistischen Bündnisses
„Arbeiter-, Umwelt- und Jugendbewegung zusammen für eine lebenswerte Zukunft ...“
(grafik: Internationalistisches Bündnis)

Die Sorge um eine lebenswerte Zukunft in einer intakten Natur nimmt unter der Masse der Bevölkerung und in unseren Belegschaften zu. Sommerliche Temperaturen nahe dem Nordpol, auftauende Permafrostböden in Sibirien, vervielfachte Regenwaldabholzung und verheerende Brände in Brasilien, zunehmende regionale Umweltkatastrophen. Das sind nur einige bedrohliche Schlaglichter der letzten Wochen.

 

Wir rufen alle ArbeiterInnen, Azubis und GewerkschafterInnen, alle UmweltkämpferInnen auf, den Protest- und Streiktag am 20. September, der von der Fridays-for-Future-Bewegung ausgeht, zu ihrer Sache zu machen.

Angst vor wachsendem Schulterschluss von Arbeiter- und Jugendbewegung 

Aus Angst vor dem wachsenden Schulterschluss von Arbeiter- und Jugendbewegung hetzen Regierung und Monopole. Markus Blume, CSU-Generalsekretär, behauptet: „Für das Klima ist durch einen Generalstreik nichts gewonnen.“ Damit will er davon ablenken, dass sich Streiks der Arbeiter wirkungsvoll gegen Großkonzerne richten und sie empfindlich treffen.

 

Das haben 1996 300.000 Arbeiter gezeigt. In einer mehrtägigen, selbständigen Streikbewegung verteidigten sie das Gesetz zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, das Kanzler Kohl im Auftrag der Monopole kippen wollte. Ein allseitiges, gesetzliches Streikrecht muss erkämpft werden, das es in Deutschland nicht gibt. Eine starke gesellschaftliche Kraft entsteht, wenn sich Arbeiter- und Jugendumweltbewegung im Kampf gegen Ausbeutung von Mensch und Natur verbinden und zusammenschließen.

DGB positioniert sich

Wir müssen die Auseinandersetzung führen gegen ein Ausspielen von Arbeitsplätzen und Umweltschutz. Das betreiben die Konzerne und die Regierung, um uns vom Kampf für unsere Interessen abzuhalten und uns zu spalten. In diesem Kampf muss sich die Arbeiterklasse an die Spitze stellen! Der DGB positioniert sich aufgrund des gewachsenen Umweltbewusstseins unter den Belegschaften gegen diese Spaltung: „Auf einem toten Planeten kann es keine Arbeitsplätze geben.“

 

Genau! Es sind die gleichen Konzerne, die mit ihrer kapitalistischen Produktionsweise die Verursacher für die drohende Umweltkatastrophe sind, und die uns Arbeiter in ihrem internationalen Konkurrenzkampf verheizen ...

 

Kompletter Aufruf als pdf-Datei

 

Brief von Hannes Stockert, Umweltpolitischer Sprecher der MLPD und von Inessa Kober von der Verbandsleitung des Jugendverbands REBELL an die Fridays-for-Future-Bewegung