Essen

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Anziehender Block des Internationalistischen Bündnisses

Die Demonstration war bis zu zehnmal größer als von den Organisatoren erwartet.

Telefonkorrespondenz

Geschätzt werden derzeit 7000 bis 8000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Block des internationalistischen Bündnisses, der MLPD, des Jugendverbandes Rebell und kämpferischer Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben wie Siemens, Evonik, Widia war ein Anziehungspunkt in der Demonstration.

 

Hier kamen am offenen Mikrofon die verschiedensten Kräfte zu Wort. Mehrere Dutzend Schülerinnen und Schüler sprachen zu ihren vielfältigsten Anliegen. Unter anderem sprach auch Gabi Fechtner, die Vorsitzende der MLPD. Zaghafte Versuche, diesen Block zu behindern oder zu stören, wurden souverän gekontert. Unter der Masse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stießen undemokratische Ausgrenzungsversuche auf großes Unverständnis.

 

Gabi Fechtner griff das allein herrschende internationale Finanzkapital als Hauptverursacher der Umweltzerstörung an. Sie würdigte die Bedeutung von Fridays for Future als größter Jugend-Umweltbewegung, die sich entwickelt hat. Sie hat gleichzeitig klar darauf hingewiesen, dass hier in dieser Bewegung eine überparteiliche Grundlage notwendig ist. Dass diese Bewegung weiter gestärkt werden muss. Sie sprach sich für die Einheit von Arbeiter-, Jugend- und Umweltbewegung aus. Und dass die Arbeiterinnen und Arbeiter ein Rückgrat dieser Bewegung sein werden. Gabi Fechtner ging zudem auf die Perspektive des Sozialismus ein, einer Gesellschaft, in der die Einheit von Mensch und Natur wieder gefestigt und höherentwickelt werden kann.