Freiburg

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„Fahnenverbot“ bereits im Vorfeld aufgehoben

In Freiburg fand mit 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die größte Demo in Baden Württemberg statt.

Korrespondenz

Es gab Delegationen von Pflegebeschäftigten, Kitaerzieherinnen, Schulklassen mitsamt Lehrerinnen und Lehrern. Die Belegschaft der „ Stromrebellen“ in Schönau verband die Teilnahme mit einem Betriebsausflug. MLPD und Jugendverband REBELL liefen im antikapitalistischen Block und beteiligten sich dort prägend mit Beiträgen am offenen Mikrofon und am Rufen von Parolen. Sehr gefreut haben wir uns über die Teilnahme kurdischer Aktivisten, die die Umweltpolitik in Rojava propagierten.

 

Nachdem es bei der letzten Friday-for-Future-Demo im Juli ausgehend von den Organisatoren aggressive Sprechchöre und eine gewalttätige Attacke gegen unsere Fahnenträger gab, wurde das „Fahnenverbot“ diesmal bereits im Vorfeld aufgehoben. Mit ein Erfolg unseres offenen Briefes an das Orga-Team. Stattdessen wurde die „Regel“ aufgestellt, dass keine Flyer von Parteien verteilt und keine Transparente mit Parteilogo mitgeführt werden dürften.

 

Wir hielten stolz unser neues Transparent und bewarben offensiv unser neues Faltblatt. „Friday for Future – Flagge zeigen für weltweiten Widerstand!“ Manche reagierten mit Daumen hoch. Die Flyer gingen weg wie nix und wurden oft sofort gelesen, kein Ordner griff ein, ablehnende Reaktionen waren die Ausnahme.

 

Der REBELL warb für sein Klimacamp im Oktober und gewann neue Kontakte, auch zu Vertreterinnen und Vertretern anderer Jugendorganisationen.