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Geschäftsführung wollte erneut Flugblattverteilung verhindern

Am gestrigen 17. September führte die MLPD bei Bosch in Bamberg eine Kundgebung durch, um für den Protest- und Streiktag von Fridays for Future (FFF) am 20. September in der Belegschaft zu werben.

Korrespondenz aus Bamberg
Geschäftsführung wollte erneut Flugblattverteilung verhindern
Polizei und Firmenleitung zum Trotz - die MLPD informiert die Kolleginnen und Kollegen vor Bosch in Bamberg (rf-foto)

Die Herstellung der Einheit von Umwelt- und Arbeiterbewegung ist eine wichtige Voraussetzung, die beschleunigte Entwicklung hin zur Umweltkatastrophe zu verhindern. Viele Kolleginnen und Kollegen stimmten uns zu, dass man das nicht gegeneinander ausspielen darf, waren aber auch nachdenklich über die Frage, wie es weitergehen soll.

 

Die bürgerlichen Parteien sind mittlerweile alle auf den Umweltzug aufgesprungen. Ihre Konzepte laufen zumeist darauf hinaus, dass die Massen bezahlen sollen. Aber werden wir nicht schon genug für alles mögliche abgezockt? Bei Bosch gibt es viele Pendlerinnen und Pendler, denen die CO²-Steuer zusätzlich aufgebrummt würde.

Die Bevölkerung ist nicht hauptverantwortlich

Auch wenn in der Bevölkerung noch viel geändert werden muss: Sie sind nicht hauptverantwortlich zum Beispiel für die Abholzung von Wäldern, die Lagerung von Giftmüll untertage usw.

 

Im Flugblatt der MLPD werden die Hauptverursacher der Umweltzerstörung angegriffen, denen es nur um die Profitmaximierung geht und die letztlich zu jeder Schandtat bereit sind.

Bosch hat kriminelle Abgasmanipulation mitgetragen

Gegen diese „gefährlichen Aussagen“ wurde von Bosch wieder die Polizei geholt. Obwohl das Firmengelände am Eingang nicht eingefriedet ist, beharrt Bosch auf den Rechtstandpunkt, dass Flugblattverteilen verboten ist. Bei der von Bosch mitgetragenen kriminellen Manipulation von Abgaswerten bei Dieselautos hat sie aber das mit dem Recht nicht so genau genommen und mitgeholfen, Millionen Dieselfahrerinnen und -fahrer zu betrügen.

 

Erfolgreicher Auftritt gegen Einschränkung demokratischer Rechte

Gegen diese Einschränkung demokratischer Rechte sind wir massiv und erfolgreich aufgetreten. Mit Unterstützung aus Schweinfurt hörten viele Kolleginnen und Kollegen die Redebeiträge, nahmen das Flugblatt und diskutierten teilweise. Und das ist auch wichtig, wenn über die Umweltproteste hinaus der gemeinsame Kampf um Arbeitsplätze ansteht. In Bamberg trifft sich die FFF-Bewegung um 12 Uhr am Bahnhofsvorplatz.