Freiburg

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Protest gegen Ausschluss der MLPD aus dem Klimaaktionsbündnis

Auf Betreiben antikommunistischer Kräfte wurde die MLPD aus dem Klimaaktionsbündnis für den 20. September ausgeschlossen.

MLPD Freiburg / ffz

Dazu die MLPD Freiburg: „Wir haben uns dem Klimaaktionsbündnis vor zwei Wochen angeschlossen und die Forderungen kritisch unterstützt. Daraufhin wurden wir mit dem Logo und einem Link zum Buch 'Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?' von Stefan Engel auf der Homepage aufgenommen, alles kein Problem.

 

Zu der Zeit waren schon über 250 Organisationen, Initiativen und Betriebe auf der Homepage erschienen. Auf Betreiben von Kräften aus der FFF-Bewegung und dem Studierendenrat der Uni Freiburg wurden wir aus dem Bündnis rausgeworfen.“

Blanker Antikommunismus

Die Begründung: Angebliches wiederholt nachweisbares Vertreten „antisemitischer Positionen; Verteidigung des politischen Wirkens von Josef Stalin und Mao Zedong und angebliches Nichtbefolgen eines mittlerweile aufgehobenen 'Parteifahnenverbots'“.

 

Abgesehen davon, dass die berechtigte Kritik an der israelischen Regierung wegen deren Politik gegenüber den Palästinenserinnen und Palästinensern nichts mit Antisemitismus zu tun hat, und ein Parteifahnenverbot dem geltenden Koalitionsrecht widerspricht, zeigt dieses empörende Verhalten blanken Antikommunismus und wird so nicht akzeptiert werden.