20. September

20. September

Weitere Zuspitzung im Richtungskampf in der FFF-Bewegung in Dortmund

MLPD, REBELL und Rotfüchse in Dortmund bereiten aktiv den Protest- und Streiktag am 20. September vor, gehen vor die Lehrwerkstatt bei Thyssen Krupp um dafür zu werben, laden Klassenkameraden in den Schulen ein, mobilisieren im Wohngebiet und überall, wo wir sind.

Korrespondenz aus Dortmund

Wir machen den Skandal der RAG bekannt, die Giftmüll unter Tage eingelagert und jetzt angefangen hat, die Zechen zu fluten und damit das Trinkwasser von Millionen Menschen gefährdet. Es ist Katastrophenalarm, der eine neue kämpferische und internationale Umweltbewegung braucht.

 

Auch in der FFF-Bewegung in Dortmund tobt der Kampf darum, ob die Bewegung sich der Regierungspolitik unterordnet, die die Monopole aus der Kritik nimmt und die Kosten auf die Massen abwälzt, oder eine gesellschaftsverändernde Richtung einnimmt sowie sich ihre Unabhängigkeit, Überparteilichkeit und vor allem die finanzielle Unabhängigkeit erkämpft. Für Letzteres stehen auch MLPD und REBELL in Dortmund.


Zum zweiten Mal wurden sie von der Polizei attackiert und gewaltsam von der Teilnahme an der Demonstration und Kundgebung abgehalten. Wie bereits am Freitag davor. Diesmal auffälligerweise OHNE vorherige Auseinandersetzung mit den Organisatoren der Demonstration. Offensichtlich gab es bereits vor der Demo dazu entsprechende Absprachen. Ein wirklicher Hammer!

 

Der MLPD-Teilnehmerin wurde von der Polizei der Weg versperrt und sie wurde an beiden Oberarmen festgehalten, als sie sich der Demonstration anschließen wollte. Mit ihr wurden auch gleich alle Leute mit „rausgesäubert“, die aus irgendwelchen Gründen mit der MLPD in Verbindung gebracht wurden. Auch wenn sie nur „Guten Tag“ gesagt hatten oder sich solidarisierten.

 

Auch Hinweise auf entsprechende gesetzliche Grundrechte wurden arrogant und bewusst in den Wind geschlagen. Nicht einmal mit dem Rechtsanwalt waren die Polizisten bereit zu sprechen. Dieses Vorgehen der Polizei, was deutlich die Faschisierung des Staatsapparates zum Ausdruck bringt, ist nicht zu akzeptieren. Für keinen Demokraten! Bereits vor zwei Wochen wurde Dienstaufsichtsbeschwerde erhoben.