Protest- und Streiktag in Oberhausen

Protest- und Streiktag in Oberhausen

Demonstrationszug übertraf alle Erwartungen

Mit 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, überwiegend Jugendliche und Kinder, übertraf der Demonstrationszug alle Erwartungen.

Korrespondenz

Viele Lehrerinnen und Lehrer hatten die Initiative für einen Projekt- und Wandertag ergriffen, und waren mit ihren Klassen unterwegs. Beteiligt haben sich auch ein Vorbereitungskurs zur Übernahme Arbeitsloser in den Einzelhandel, Parents for Future, zwei Gewerkschaften, die Kirchen, das Theater, Nabu und - erstmalig - mehrere Parteien. Von der Linkspartei gab es ein Flugblatt zum Ausbau eines kostenlosen ÖPNV.

 

Während ver.di einen LKW für die Kundgebung finanzierte, beteiligte sich die IG Metall diesmal noch nicht. Die Vertreterin der GEW kritisierte die Landesregierung und die Bundesregierung, dass sie ihren eigenen Verpflichtungen z. B. bei der Unterrichtsgestaltung nicht nachkommen, aber Schülerinnen und Schüler bestrafen, die einfach recht haben. Nicht eine CO2-Steuer, sondern wirksame Maßnahmen seien angesagt.

 

Die MLPD war mit Transparent und Plakat unübersehbar und verteilte als einzige Partei Flyer mit ihrem Standpunkt: zur Durchsetzung der Überparteilichkeit in der FFF-Bewegung und für die Perspektive eines gesellschaftsverändernden Umweltkampfs.

 

Auffällig war, dass die Mehrheit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen den Kapitalismus eingestellt war, einige haben Kontakt mit REBELL und MLPD aufgenommen.