Argumente für den Thüringen-Wahlkampf

Argumente für den Thüringen-Wahlkampf

Die internationale Koordinierung von Arbeiterkämpfen stärken

In Thüringen haben nur 43 Prozent der Beschäftigten einen Tariflohn.

Vom 6. bis 10. Mai gab es landesweit Aktionen der IG Metall für die Angleichung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38 auf die in westlichen Bundesländern geltenden 35 Stunden unter dem Motto „35 reicht – keine Zeit für neue Mauern“. Das muss weiter durchgekämpft werden, ein Aktionstag reicht nicht. Streiks, die den Profit treffen und die Kraft der Arbeiterinnen und Arbeiter deutlich machen, sind eine wirksame Waffe. Das zeigen uns gerade die Bergleute in Peru.

 

Dort beträgt der Anteil der Leiharbeiter im Bergbau sogar 70 Prozent. Dagegen protestieren die Bergleute schon lange, ermutigt durch die Internationalen Bergarbeiterkonferenzen 2013 in Peru und 2017 in Indien. Am 11. September 2019 war es dann nach intensiver Vorbereitung soweit, sie traten in den Generalstreik. Die ICOR¹, in der auch die MLPD Mitglied ist, hat den Streik sofort weltweit bekannt gemacht. Schon vorher wurden Spenden gesammelt. Andreas Tadysiak, der Hauptkoordinator der Internationalen Bergarbeiterkoordination, reiste persönlich zur Demonstration am 14. September in Lima an.

 

Nur die ICOR ist zu einer derartigen uneingeschränkten Unterstützung, Solidarität und gegenseitigen Höherentwicklung der Kämpfe in der Lage. Für diesen Weg der internationalen Koordinierung und Revolutionierung der Kämpfe steht auch die MLPD, die gemeinsam mit anderen fortschrittlichen und revolutionären Organisationen des Internationalistischen Bündnisses im Rahmen der Internationalistischen Liste/MLPD zur Landtagswahl in Thüringen antritt. Sie ist allein den Interessen der internationalen Arbeiterklasse verpflichtet, hängt an keinen Posten und setzt sich selbstlos für eine befreite Gesellschaft ein.

 

Deshalb: Wählt Liste 16 - Internationalistische Liste/MLPD! Macht mit im Internationalistischen Bündnis und bei seiner Arbeiterplattform!