Internationalistische Liste / MLPD

Internationalistische Liste / MLPD

Begeisternde Wahlkampf-Kundgebung in Gotha am 5. Oktober

Hier zeigte sich wieder einmal, dass man erfolgreich sein kann, wenn man starke Kräfte an einem wichtigen Punkt konzentriert. An die 30 Genossinnen und Genossen des Jugendverbandes REBELL und der Internationalistischen Liste / MLPD aus verschiedenen Städten waren nach Gotha gekommen.

Korrespondenz
Begeisternde Wahlkampf-Kundgebung in Gotha am 5. Oktober
Gabi Fechtner, Vorsitzende der MLPD im Wahlkampf. Hier in Erfurt (rf-foto)

Ein schöner Blickfang: der Wahkampf-Bulli, geschmückt mit den Plakaten der Internationalistischen Liste / MLPD. Zwei Pavillons schützten die Büchertische und das Essen und Trinken vor den paar Regentropfen, die aber die kämpferische Stimmung nicht beeinträchtigen konnten. Mit dabei auch die Kandidaten René Hessenmüller, Lea Weinmann und Wolfgang Serway und die Parteivorsitzende der MLPD, Gabi Fechtner.

Jetzt sehe ich auch mal die Gesichter zu den Plakaten

Eine interessierte Passantin

„Jetzt sehe ich auch mal die Gesichter zu den Plakaten, die hier in Gotha hängen“ meinte eine Frau. Hunderte Einwohnerinnen, Einwohner und Touristen erlebten eine tolle Wahlkundgebung mit der mitreißenden Rede von Gabi Fechtner, vielen anderen Redebeiträgen und vielen Musikbeiträgen. Mitglieder des Jugendverbands REBELL legten einen starken Auftritt hin.

Keine Einheit um jeden Preis, aber bei achtzigprozentiger Übereinstimmung muss man zusammenarbeiten

Es kam zu vielen tiefgehenden Gesprächen mit Passanten über eine Alternative zum Kapitalismus, über die Anfänge des Sozialismus und die Restauration des Kapitalismus in der DDR. Viele hatten den Wunsch nach der Einheit der Linken.

 

Dazu Gabi Fechtner in ihrer Rede: „Im Internationalistischen Bündnis arbeiten 38 Organisationen zusammen. Wenn man sich in 80 Prozent der Fragen einig ist, kann und muss man zusammen kämpfen. Über die restlichen 20 Prozent muss man diskutieren. Es kann aber keine Einheit um jeden Preis geben. Unter der Parole der Einheit der Linken hat damals die SPD die Novemberrevolution in Deutschland verraten. Die Anpassung der Linkspartei an die kapitalistischen „Sachzwänge“ machen wir nicht mit.“

 

Etliche Passanten stimmten dem zu, zum Beispiel dass Ministerpräsident Bodo Ramelow sein Versprechen nicht gehalten hat, den „Verfassungsschutz“ aufzulösen, der gerade in Thüringen in besonderer Weise den faschistischen NSU unterstützt hat. Einige Passanten hörten bei sämtlichen Reden und den vielen Musikbeiträgen zu.

Wichtiger Schritt zum Aufbau in Gotha

Ein wichtiger Schritt wurde gemacht, um das Internationalistische Bündnis, die MLPD und den Jugendverband REBELL in Gotha aufzubauen. Der REBELL bekam sechs Mitgliedswünsche, und beim Internationalistischen Bündnis trugen sich fünf Personen ein, 15 Parteiprogramme wurden mitgenommen, und 32,90 Euro gespendet.

 

Eine subjektive Erfahrung des Schreibers dieser Zeilen: Es gab keine aggressive Äußerung von Faschisten oder AfD-Anhängern, nur einmal sagte ein Ehepaar im Vorbeigehen „Wir wählen AfD“.  Vielleicht auch ein Resultat unseres starken Auftretens. Trotzdem darf man den Einfluss der AfD nicht unterschätzen.