Straßenumzug mit Stefan Engel

Straßenumzug mit Stefan Engel

"Ich bin der einzige singende Landtagskandidat"

Bei einem Straßenumzug mit Stefan Engel geht es nicht bierernst zu!

Korrespondenz

Wir ziehen mit zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch Bergarbeiterwohngebiete in der Kali-und-Salz-Region in Thüringen. Stefan Engel ist hier der Direktkandidat der Internationalistischen Liste / MLPD. Er war 37 Jahre lang Parteivorsitzender der MLPD und ist seit Jahrzehnten in der Bergarbeiterbewegung aktiv – als Sprecher der Bergarbeiterzeitung Vortrieb, wichtiger Organisator des Streiks 1997 und des Aufbaus der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung.

Überzeugende Argumente gegen AfD und NPD

Stefan nimmt gut verständlich und polemisch die Politik von AfD und NPD auseinander. Die treten hier nicht offen faschistisch auf, sondern greifen scheinbar die Probleme der „kleinen Leute“ auf. So legen Vermieter und Grundbesitzer die Grundsteuer auf die Mieter um. Deswegen solle die Grundsteuer abgeschafft werden! „Die Grundsteuer ist aber eine Vermögenssteuer! Warum soll die abgeschafft werden? Das ist typisch AfD. Bei denen sitzen an der Spitze selbst Grundbesitzer und Monopol-Vertreter! Wir sind dafür, dass die Umlage auf die Mieter verboten wird“. Stefan fordert zur klaren Positionierung heraus: „Wer AfD oder NPD wählt, der wählt ausgemachte Arbeiterfeinde!“

Arbeiterlieder kommen an!

Immer wieder gibt es Gespräche und Wortwechsel mit Anwohnern, oft Bergleute. „Ich kenne euch schon von der Bergarbeiterrevue" - oder "von den Plakaten". Stefan findet auch die Sprache der Leute. „Jetzt sind wir hier vor Ort. Das macht kein anderer. In den Medien findet Ihr uns ja fast nicht. Die MLPD ist die einzige Arbeiterpartei und die meistunterdrückte Partei in Deutschland!“

 

Wir singen zusammen „Glückauf, der Steiger kommt“, „Wenn nicht jetzt, wann dann … lasst uns kämpfen, gemeinsam Hand in Hand“, oder das internationale Bergarbeiterlied „Santa Barbara“. Währenddessen ziehen Trupps durch die Häuser, verteilen Flyer, kommen mit den Anwohnern in Gespräche. Einer drückt einer Genossin 10 Euro in die Hand. „Macht was daraus!“

"Linke" Landesregierung hält ihre Versprechen nicht

Auch die „linke“ Landesregierung bekommt von Stefan ihr Fett weg: Sie machte Versprechungen, wie die Aufklärung des NSU-Skandals, oder die Auflösung des „Verfassungsschutzes“. Aber nichts dergleichen passiert! Aus „Rücksichtnahme auf die Koalition“?

 

Stefan: „Wählen Sie am 27. Oktober die Internationalistische Liste / MLPD, dann brauchen Sie sich am 28. nicht zu ärgern, dass die ganzen Wahlversprechen schon wieder über Bord geworfen werden!“ Dieser Umzug wird sicher noch lange Gesprächsthema im Wohngebiet und auf der Zeche sein!