Demo am 30. Oktober

Demo am 30. Oktober

Lernen am Limit

Über 500 000 Studierende nehmen im Oktober bundesweit ihr Studium auf. Für viele heißt das, Umziehen in eine neue Stadt und die Suche nach bezahlbarem Wohnraum.

Korrespondenz

Dies ist in vielen Städten ein Albtraum. Nach einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft sind die Mieten in 30 untersuchten Hochschulstädten um durchschnittlich 4,6 Prozent gestiegen. Eine Wohnung mit 30 Quadratmetern kostet in Tübingen 459 Euro, in München bereits über 700 Euro. Der gestiegene Wohnzuschlag beim BaföG reicht selbst mit dem Höchstsatz von 325 Euro in mehr als zwei Drittel der Städte nicht  aus. Vielfach sind Studentenwohnheime und Wohnungen für Studierende zu beliebten Spekulationsobjekten von Immoblienkonzernen geworden.

 

Das Durchschnittseinkommen der Studierenden stagniert  mit ca. 900 Euro im Monat seit einigen Jahren. Die soziale Auslese verschärft sich somit weiter. Der freie zusammenschluss von studentinnenschaften (fsz) ruft deshalb am 30. Oktober 2019 zu einem Aktions- und Protesttag unter dem Motto „Lernen am Limit“ auf.

 

MLPD und REBELL rufen dazu auf, den berechtigten Kampf um bezahlbaren Wohnraum, wie auch die Erhöhung und Ausweitung der Ausbildungsförderung, zu unterstützen. Im Programm der MLPD heißt es unter anderem:

  • Erhaltung und Schaffung von ausreichendem, umweltgerechtem und preisgünstigem Wohnraum!
  • Erhöhung und Ausweitung der Ausbildungsförderung für Schüler und Studierende!