Fridays for Future
MLPD Jena schreibt offenen Brief an die FFF-Bewegung
In einem offenen Brief wendet sich die MLPD Jena entschieden gegen das liquidatorische "MLPD-Bashing" eines Teils des "Orga-Teams" in der Fridays-for-Future-Bewegung in Jena.
Die Genossinnen und Genossen schreiben darin:
"Während am 20. September 3.000 Menschen in Jena und 1,5 Millionen bundesweit auf die Straße gegangen sind, um mit Leidenschaft gegen die drohende Klimakatastrophe zu protestieren und umfassende Sofortmaßnahmen einzufordern, haben verschiedene Kräfte aus dem Orga-Team nichts Besseres zu tun, als zum wiederholten Mal „MLPD-Bashing“ zu betreiben. Ein solches Verhalten instrumentalisiert FFF und führt zur Zerstörung der Bewegung, wenn dem nicht entschieden Einhalt geboten wird. Deswegen wenden wir uns an alle FFF-Aktivisten, an alle ehrlichen Kräfte im Orga-Team, bei den "parents4future", den "scientists4future" und verschiedene Jugendorganisationen.
Das selbstherrliche Fahnenverbot ging dieses Mal so weit, uns die Fahne hinterrücks zu entreißen, Gewalt anzuwenden und uns allen Ernstes mit "'Antifa'-Transparenten zu blockieren. Bei uns engagieren sich Aktivisten für den Wiederaufbau der kurdisch-syrischen Stadt Kobane nach dem Sieg über den faschistischen IS, ebenso Aktivisten der antifaschistischen Proteste in Hildburghausen, Themar, Mattstedt und Apolda. Und diese Kräfte aus den Reihen des "Orga-Teams" bekämpfen uns mit Mitteln, die sonst nur gegen Faschisten angewandt werden. Was gegen Faschisten erlaubt und notwendig ist, ist innerhalb jeder fortschrittlichen Bewegung ein absolutes "NoGo". Wer sich so ätzend verhält, hat in einer fortschrittlichen Bewegung nichts zu suchen!"
Hier der Offene Brief der MLPD Jena in voller Länge im pdf-Format