Havrin Khalaf brutal ermordet

Havrin Khalaf brutal ermordet

Trauer und Wut in weltweiten Widerstand verwandeln

Tausende Menschen haben sich am Sonntag, 13. Oktober, in der nordsyrischen Stadt Derik versammelt, um Havrin Khalaf (kurdisch Hevrîn Xelef) das letzte Geleit zu geben.

Von hb
Trauer und Wut in weltweiten Widerstand verwandeln
Havrin Khalaf (Foto: ANF)

Sie genoss ein hohes Ansehen unter fortschrittlichen syrischen bzw. kurdischen Menschen und vor allem in der Frauenbewegung als konsequente Verfechterin der Rechte der Frauen.

 

Die Generalsekretärin der Partei Zukunft Syriens (FSP) wurde vom „Bataillon 123“ der protürkischen, faschistischen Miliz „Ahrar al-Sharqiya“1 auf offener Straße bestialisch hingerichtet. Zynisch feierten die von der AKP gleichgeschalteten türkischen Medien die Ermordung als „gelungene Operation zur Neutralisierung einer Terroristin“.

Nach rechts gerückte Regierungen mitverantwortlich

Darin wird die faschistische und frauenfeindliche Bestialität und Denkweise, mit der dieser Krieg zur Vernichtung der fortschrittlichen Demokratischen Föderation Nordostsyrien geführt wird, deutlich. Begleitet von heuchlerischen "Mahnungen" der bürgerlichen Politiker in Deutschland, Europa und der ganzen Welt kann die türkische Regierung immer noch den Status als NATO-Mitglied und EU-Beitrittskandidat nutzen.

 

Damit sind diese nach rechts gerückten bürgerlichen Regierungen in Europa und der ganzen Welt mitschuldig an dem faschistischen Morden in Nordostsyrien – einschließlich der russischen Putin-Regierung.

Weltweite Widerstandsbewegung entfalten

Eine neue weltweite Widerstandsbewegung entwickelt sich und es erweitern sich täglich die Gründe, dass sich noch mehr Menschen anschließen. Die MLPD spricht allen Angehörigen der Opfer das tiefste Mitgefühl aus und verspricht, alles dafür zu tun, dass der Kampf gegen imperialistische Kriege und Kriegsverbrechen vorankommt und sich mit der Perspektive einer Welt ohne Kriege und Kriegsgefahr im Sozialismus/Kommunismus verbindet.