Stefan Engel

Stefan Engel

Ein interessanter Tag in Eisenach

Auf den guten Start des Wahlkampftags der Internationalistischen Liste / MLPD mit Stefan Engel in Eisenach am Mittwoch, dem 23. Oktober¹, folgte eine mehr als zweistündige Kundgebung in der Innenstadt, die viele Hundert Eisenacher erreichte.

Korrespondenz
Ein interessanter Tag in Eisenach
Stefan Engel im Einsatz in Eisenach (rf-foto)

Stefan Engel griff in der zweistündigen Wahlkampfkundgebung der Internationalistischen Liste / MLPD in der Wartburgstadt unter anderem den Artikel in der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom gleichen Tag an, in dem unter dem Titel „Importierte Kandidaten“ die Hetze des "Verfassungsschutzes" ausgebreitet wurde (siehe Rote Fahne News!).

Mitgliedswünsche für den REBELL

Mehrere Jugendliche, die schon beim Anti-Höcke-Protest an der Kundgebung des Internationalistischen Bündnisses teilnahmen, äußerten ihren Mitgliedswunsch für den Jugendverband REBELL.

Strafbefehl ist vom Tisch

Dass die Eisenacher Stadtverwaltung (unter einer Oberbürgermeisterin der Linkspartei) verbieten wollte, dass man Höcke einen Faschisten nennt, nahm Stefan Engel zum Anlass, darzulegen, dass die MLPD die am meisten angegriffene und verfolgte Partei in Deutschland ist – und die schärfsten Angriffe gibt es ausgerechnet im "linken" Thüringen: hier wurde Stefan Engel zum Gefährder erklärt, und es wurde ihm verweigert, dagegen zu klagen; in Eisenach sollte Traudel König einen Strafbefehl über 400 Euro zahlen, weil sie Anfang 2018 eine Montagsdemo angemeldet hatte, zu der dann 100 Kurdinnen und Kurden kamen, die dann auch kurdisch am Mikrophon gesprochen haben. Worin hier eine Straftat bestehen sollte, konnte dann auch der Richter nicht erkennen – der Strafbefehl ist vom Tisch!

 

Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Auch die Kundgebung in der Innenstadt sollte erst nicht genehmigt werden – durchgesetzt wurde dagegen, dass im Wahlkampf Kundgebungen gar nicht genehmigt werden müssen.

Abendveranstaltung mit Stefan Engel

Viele Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer, die bei den Kundgebungen tagsüber dabei waren, ließen sich dann abends die Veranstaltung mit Stefan Engel nicht entgehen – insgesamt kamen ca. 50 Besucherinnen und Besucher. Es gab viele Fragen an Stefan Engel – eine Kernfrage war dabei die Umweltfrage: Kann man nicht auch schon innerhalb des kapitalistischen Systems die Umweltkrise lösen? Dem widersprach Stefan Engel – natürlich kämpfen wir für Sofortmaßnahmen, aber der Zwang, Maximalprofite zu erwirtschaften, zwingt die Monopole heute zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen. Der gesellschaftsverändernde Kampf ist notwendig – und er entwickelt sich: wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass am 20. September bis zu 10 Millionen Menschen weltweit auf die Straße gehen? Die Menschen wollen nicht in der Umweltkatastrophe untergehen und werden den Kampf für den echten Sozialismus aufnehmen.

 

Für den Wahlkampf in Eisenach kamen noch über 180 Euro Spenden zusammen an dem Abend. Alles in allem ein erfolgreicher Tag in Eisenach!