Düsseldorf

Düsseldorf

Rund 1.000 Teilnehmer bei Solidaritätsdemo für Rojava

Eine kämpferische Demonstration gegen die Aggression des türkischen Erdogan-Regimes in Nordostsyrien (Rojava) zog heute durch die Düsseldorfer Innenstadt. Ein Korrespondent berichtet von dem gerade begonnenen Protest:

Telefonbericht aus Düsseldorf

"Gemeinsam ziehen wir gerade über die Kö, die bekannte Düsseldorfer Einkaufsstraße. Zu sehen sind viele Fahnen der Volks- und Frauenverteidigungseinheiten YPG/YPJ als Rojava, aber auch Schilder mit Bilder getöteter Kämpferinnen und Kämpfer.

Polizei verbietet offenes Mikrofon

Es werden immer wieder kämpferische Rufparolen gegen den Einmarsch Erdogans, aber auch gegen die militärische und politische Unterstützung durch die Bundesregierung gerufen. Die Demonstrantinnen und Demonstranten reagieren äußerst besonnen auf das riesige Polizeiaufgebot genauso wie auf einzelne Provokationen durch Faschisten

 

Eine Diskussion am offenen Mikrofon beim Aufstellungsplatz vor dem DGB-Haus verbot die Polizei unter dem Vorwand, dass die Demonstration erst ab 14.30 Uhr angemeldet sei.

Großes Interesse an MLPD und Internationalistischem Bündnis

Die Teilnahme der MLPD stößt auf Anerkennung und Respekt. Bei der Abschlusskundgebung wird es auch eine Rede der MLPD geben. Während der Demonstration wurden Rote Fahne Magazine verkauft und auf der Mitmachliste Unterstützer für das Internationalistische Bündnis gewonnen, was vor allem bei jüngeren Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf Interesse stieß.