Internationalistische Liste / MLPD

Internationalistische Liste / MLPD

Intensive Diskussionen um die "zwei Stimmen" in Suhl

Unüberhörbar und unübersehbar im Herzen von Suhl am Dianabrunnen fand die Kundgebung der Internationalistischen Liste/ MLPD mit Wahlhelfern von Gelsenkirchen bis München und Franken bis Berlin statt.

Korrespondenz
Intensive Diskussionen um die "zwei Stimmen" in Suhl
Viele interessante Gespräche in Suhl (rf-foto)

Die Live-Musik von Nümmes und Maren sorgten in Suhl für gute Stimmung und luden zum Verweilen ein. Monika Gärtner-Engel moderierte die zweite Hälfte der Kundgebung und bezog immer wieder Passanten, Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Diskussion um die zwei Stimmen bei der Landtagswahl ein. Mit dabei war auch eine ganze Reihe von Direktkandidaten.

 

In der Diskussion kamen immer wieder Einwände wie: "Ich muss doch taktisch wählen, wenn ich die AfD verhindern will. Da ist eine Stimme für Euch doch eine verlorene Stimme." Dagegen machten wir deutlich: "Es ist wichtig, den fortschrittlichen linken Pol in der Polarisierung zu stärken - gerade im Kampf gegen die ultrareaktionäre und faschistoide AfD. Warum soll man denn ein 'kleineres Übel' wählen, um ein größeres zu verhindern? Wenn ich taktisch wähle, dann bleibt doch alles beim alten. Eine Stimme für die Internationalistische Liste / MLPD hat viel mehr Gewicht, weil man bewusst eine echte Alternative wählt, die nicht nur etwas verändern will, sondern auch kann, und die mit der Perspektive des echten Sozialismus auch einen realen Ausweg aus dem kapitalistischen Dilemma hat."

 

Mehrere Diskussionen drehten sich auch um die skeptische Befürchtung: "Wenn Ihr erst mal im Parlament oder in der Regierung seid, werdet Ihr doch genau so werden." Auch dazu gab es überzeugende Argumente: "Die Kandidatinnen und Kandidaten der Internationalistischen Liste / MLPD sind immer nur ihren Wählerinnen und Wählern verpflichtet. Sie haben sich feste Kandidatengrundsätze gegeben, nach denen sie handeln. Die Kandidatinnen und Kandidaten sind ihren Wählerinnen und Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig und legen diese Rechenschaft auch gerne und freiwillig ab. Ihre Arbeit ist kontrollierbar. All das sind wirksame Maßnahmen zur Verhinderung einer bürokratischen Entartung. Sie gewährleisten, dass die Kandidatinnen und Kandidaten der Internationalistischen Liste / MLPD Politiker eines neuen Typs bleiben und eben nicht so werden, wie die 'anderen'."

 

Dazu gaben wir unsere neue Broschüre an die Leute ab, in der auch die Kandidatengrundsätze stehen. Viele Passanten nahmen sie nach dieser Diskussion und überlegen sich ernsthaft, mit beiden Stimmen MLPD zu wählen.

 

Die noch junge Fridays-for-Future-Demonstration in Suhl wurde vom Jugendverband REBELL unterstützt und auf der Abschluss-Kundgebung konnte Nümmes ein paar Lieder spielen und so die Verbundenheit der Internationalisten Liste / MLPD mit der Jugend praktisch sichtbar und spürbar machen.

 

Nach einer kurzen Verschnaufpause wurde im Wohngebiet um das Krankenhaus ein kämpferischer Straßenumzug, wieder mit den Live-Musikern, durchgeführt und unter anderem für die Veranstaltung am Nachmittag zu "30 Jahre deutsche Einheit - und noch viele Fragen offen – Rede und Diskussion“ eingeladen. Dabei wurde ein paar Mal von der geplanten Route abgewichen und ein paar Schlenker wurden gelaufen, um die Bewohnerinnen und Bewohner besser zu erreichen, das hat den begleitenden Polizisten nicht ganz so gut gefallen, aber daran müssen sie sich halt gewöhnen.

 

Gleichzeitig wurde von Trupps der Kandidatenflyer von Detlef Muselmann gesteckt. Detlef Muselmann wurde als einziger Direktkandidat bewusst nicht am 16. Oktober zum „Podiumstalk“ von Freies Wort eingeladen. Dieses undemokratische und antikommunistische Verhalten wurde mit Flugblättern und in der Tagespresse bekannt gemacht. Wodurch in der Öffentlichkeit ein größeres Interesse an Detlef entstand , aber auch an den Positionen der Internationalistischen Liste / MLPD.

 

Das „Türmle“ im Congresszentrum war zur Veranstaltung „30 Jahre deutsche Einheit“ gut gefüllt. Zur Veranstaltung kamen auch einige Jugendliche von der REBELL-Studienwoche in Truckenthal. Aber auch einige Jugendliche und Interessierte die am Vormittag bei der Kundgebung und auch beim Straßenumzug eingeladen wurden, nutzen die Gelegenheit mit Monika Gärtner-Engel wichtige Fragen zu diskutieren. Einige wollen weiter mit der Internationalistischen Liste / MLPD in Kontakt bleiben und trugen sich in die entsprechenden Listen ein.