Saalfeld

Saalfeld

Von Christian Lindner zu Gabi Fechtner

Im Anschluss an unsere Kundgebung in Saalfeld mit Gabi Fechtner und Tassilo Timm trafen wir uns zu der Veranstaltung: „Was ich schon immer von der Vorsitzenden der MLPD wissen wollte“

Korrespondenz

Im dicht besetzten Wirtshaussaal stand Gabi Fechtner Rede und Antwort zu den Fragen, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf den Nägeln brannten. Ein afghanischer Kollege prangerte die Ungleichbehandlung von Arbeitern an, da er nur eine Duldung hat und deshalb keine dauerhafte Arbeit bekommt. Auch drei Jugendliche nahmen teil, die unmittelbar zuvor an der Saal-“Kundgebung“ des Christian Lindner von der FDP teilgenommen hatten. Als erstes stellten sie fest: „Hier ist es eine hautnahe Begegnung, und man kann auch Fragen stellen!'' Unter anderem nach der Stellung der MLPD zu Putin und Russland. Dazu erläuterte Gabi Fechtner die Analyse zu den neuimperialistischen Ländern, zu denen auch Russland gehöhrt. Gleichzeitig hob sie hervor, dass die MLPD in den USA den Hauptkriegstreiber auf der Welt sieht.

 

Interessiert hatte sie auch wie die MLPD als Arbeiterpartei auch Menschen aus den Zwischenschichten anspricht und organisiert. Dazu wurde geklärt, dass heute immer mehr Menschen sehen, dass der Imperialismus die Menschheit und die Natur zugrunde richtet. Deshalb wollen mehr Intellektuelle heute ihr Wissen und ihre Kraft für eine Alternative einsetzen. Der Kapitalismus untergräbt auch ihre Existenzgrundlagen und sie sind herausgefordert, unter Führung der Arbeiterklasse den Kampf für die gesellschaftliche Alternative, den echten Sozialismus zu führen. Wenn es bei Fridays for Future heißt: „System change – not climate change“, dann ist die Auseinandersetzung schon voll entbrannt, wie dieses andere System aussehen soll.

 

Eine Besucherin trieb die Frage der kapitalistischen Massentierhaltung um. Solange der Maximalprofit von Großkonzernen der Maßstab bleibt, betonte Gabi Fechtner, wird sich an der Nahrungsmittelproduktion nichts grundsätzlich verbessern. Aber nur mit persönlicher Einschränkung von Verzehr und Energieverbrauch ist dem Problem nicht beizukommen. Für die gesamte Produktionsweise muss das Wohl der arbeitenden Menschen und der Tiere zum Maßstab der Entwicklung werden. Das kann allerdings erst im Sozialismus vollständig erreicht werden

 

Zum Schluss bedankte sich Gabi Fechtner für die rege Diskussion auf Augenhöhe und in toller solidarischer Atmosphäre. Es war weit mehr als nur ein „Kennenlernen“. Sie überzeugte und begeisterte für die MLPD als Partei der Zukunft und der Jugend und war ein wichtiger Schritt im Aufbau von MLPD und REBELL in Saalfeld und Rudolstadt.