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Morddrohungen von „Grauen Wölfen“ gegen Revolutionäre-Suryoye-Aktivisten

Am 19.Oktober 2019 wurde in Wien / Österreich auf dem Stephansplatz eine Demonstration gegen den Angriffskrieg und die Besatzung durch türkische Truppen in Syrien veranstaltet.

Korrespondenz aus Augsburg
Morddrohungen von „Grauen Wölfen“ gegen Revolutionäre-Suryoye-Aktivisten

Auf der Demonstration sprachen unsere Genossinen Sarah und Melissa von der aramäischen Volksbewegung "Revolutionäre Suryoye" über die Situation der Aramäer in der Türkei.

 

Es wurde offen von den Genossinnen erklärt, dass die Türkei durch ihren Kriegseinsatz in Syrien einen zweiten Völkermord am aramäischen und armenischen Volk begangen hat.

 

Daraufhin haben türkische Faschisten der „Grauen Wölfe“ (Bozkurt) welche den Demonstrationszug verfolgten, versucht, unsere Genossinnen zu provozieren.

 

Am 25. Oktober - eine Woche nach der Demonstration wurden die Genossinnen der Revolutionäre Suryoye von den faschistischen „Grauen Wölfen“ auf ihren privaten Handynummern angerufen und mit dem Tode bedroht.

 

Am selben Tag wurden die Familienangehörigen der Genossinnen angerufen und ebenfalls bedroht, dass sich die Familie aus der öffentlichen Politik mit dem Thema „Völkermord an den Aramäern“ zurückziehen sollte - andernfalls würde es schwere Folgen haben.

 

In einer schriftlichen Stellungnahme vom "Volksrat der Aramäer" heißt es: "Der Volksrat der Aramäer solidarisiert sich mit den Revolutionäre Suryoye-Genossinnen Sarah und Melissa aus Österreich.

 

Die Polizei muss mehr gefordert werden, dass sie die Demonstrationen vor Provokationen von faschistischen „Grauen Wölfen“ und Erdoğan-Anhängern schützt und auch angemessene Maßnahmen gegen solche Provokateure ergreift."