Chile

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Erhöhung des Mindestlohns - Erfolg des Protestes

Unter dem Druck anhaltender Massenproteste hat die chilenische Regierung jetzt die Erhöhung des Mindestlohns angekündigt. Präsident Sebastián Piñera unterzeichnete einen Gesetzesentwurf, nach dem der Mindestlohn von 301.000 auf 350.000 Pesos (427 Euro) steigt. Das ist allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Lebenshaltungskosten in dem südamerikanischen Land sind signifikant hoch. Die Proteste entzündeten sich urspünglich an der Erhöhung der Fahrkartenpreise für den Nahverkehr. Sie sind Bestandteil einer politischen Gärung, die aktuell mehrere Länder Lateinamerikas erfasst hat.