Flugverkehr

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UFO streikt erfolgreich am Flughafen Frankfurt

Nachdem sich die UFO gegen die Angriffe der Lufthansa vor Gericht durchgesetzt hat, ist die Stimmung bei den Streikenden gut.

Korrespondenz aus Frankfurt am Main

Arbeitsgericht und Landesarbeitsgicht lehnten die Anträge der Lufthansa ab, die Gewerkschaft UFO sei nicht „vertretungsberechtigt“ und solle den aktuellen Streik unterbinden. Das ist auch ein Zeichen, mit welch harten Bandagen internationale Konzerne heute vorgehen. Sie stellen die Rechtmäßigkeit von Streiks infrage und bedrohen einzelne Vorstandsmitglieder der UFO mit ruinösen Schadensersatzforderungen. Lufthansa will mit allen Mitteln eine kämpferische Gewerkschaft loswerden. UFO braucht in dieser Auseinandersetzung auch die Solidarität aller Kolleginnen und Kollegen und aller Gewerkschaften.

 

Die Stimmung unter den Streikenden ist hervorragend, Kolleginnen und Kollegen sind hoch motiviert und stellen ihre Kampfkraft unter Beweis. Gestern fielen 650 Flüge aus und sogar noch mehr, weil die Umorganisation der Flüge durch Lufthansa nicht gelang, berichten Streikende. Der Streik wird insgesamt 48 Stunden dauern und über 1.300 Flüge fallen aus. Heute geht es weiter mit guter Streikbeteiligung. In Frankfurt am Main wird um 11 Uhr eine Demonstration zur Streikkundgebung zum Lufthansa-Gebäude durchgeführt.

 
UFO-Sprecher Nicolay Baublies ist über die gute Resonanz in der Belegschaft hoch erfreut. Dem Streik der Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen gehört die Solidarität aller Arbeiter und Angestellten.

 

Die MLPD ist solidarisch mit den Streikenden. Wichtig ist zugleich auch, den Kampf für Gewerkschaftseinheit und eine wirkliche Einheitsgewerkschaft weiterzuführen.