Stahl

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„Die Nerven liegen blank beim thyssen-krupp-steel-Vorstand“

Aus dem aktuellen Flublatt der MLPD Kreis Duisburg-Oberhausen Niederrhein dokumentieren wir Auszüge:

Von MLPD Kreis Duisburg-Oberhausen Niederrhein

... In Duisburg wurde Peter Römmele, der Landesvorsitzende der MLPD NRW, mit einer Verwarnung gemaßregelt, wegen angeblicher „parteipolitischer Betätigung“ im Betrieb. Peter, als aktiver Gewerkschafter, war bei allen Kämpfen und Streiks der Stahlarbeiter der letzten Jahre führend beteiligt. Peter und die MLPD setzen sich dafür ein, dass mit der Profitwirtschaft Schluss gemacht wird. Da haben sie wohl einiges richtig gemacht, wenn sie vom Vorstand ernst genommen und bekämpft werden.

 

In Dortmund wurde von tkse dreimal versucht, kämpferischen Kollegen und einer Betriebsrätin das Recht auf freie Meinungsäußerung im Betrieb zu beschneiden. Vor Gericht ist tkse damit kläglich gescheitert. Der Vorstand will alle, die gegen seine Pläne kämpfen wollen, einschüchtern.

Deshalb geht es jeden an: die Verwarnung gegen Peter Römmele muss vom Tisch!

Die MLPD arbeitet bereits seit über 40 Jahren an und in den Stahlbetrieben. Woher kommt dieser Taktikwechsel? Er geht nicht allein vom Vorstand aus. Regie führen dabei das Innenministerium und der Verfassungsschutz. Am 27. März trafen sich in Berlin Vertreter führender deutscher Konzerne und des Verfassungsschutzes aus Angst vor „einer schleichenden Entgrenzung zwischen legitimem bürgerlichen Protest und extremistischen Strömungen“ und vereinbarten Maßnahmen gegen die „Radikalisierung“ der Belegschaften. Auf Deutsch: Repressionen und Entlassungen! Geht es nach ihnen, gelten im Betrieb keine demokratischen Rechte. Sie wissen: dass die Leute wegen der bürgerlichen Politik für Milliardäre und Konzerne ohne Rücksicht auf Mensch und Natur nach Alternativen zum Kapitalismus suchen. Die MLPD hat dafür einen Plan, die Perspektive echter Sozialismus ...

Peter zu seiner Verwarnung

„ThyssenKrupp war es schon lange ein Dorn im Auge, dass wir Stahlarbeiter uns nicht ihren Profitplänen beugen. Ich setze mich mit meiner Partei - der MLPD - dafür ein, dass Leuten, die Kriege anzetteln, die Umwelt zerstören, uns Arbeiter ausbeuten, die Möglichkeiten und die Macht dazu weggenommen wird. Und dass die Arbeiterklasse mit ihren Verbündeten, also die breite Masse der Menschen, das Sagen hat, statt dieser Diktatur der Monopole. Das mag thyssenkrupp nicht passen, aber Rechte und Freiheiten enden nun mal nicht am Werkszaun. Ich freue mich über jeden, der mithilft, diesen Einschüchterungsversuch zurückzuschlagen.“

 

Hier gibt es das komplette Flugblatt als pdf-Datei!