Rotterdam

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Hafenbehörde und Hafenunternehmen müssen Versprechen einhalten

Die Hafenbehörde von Rotterdam und die Hafenunternehmen müssen Versprechen in Bezug auf die Container-Transit-Straße auf der Massflakte einhalten.

Hafenbehörde und Hafenunternehmen müssen Versprechen einhalten
Container im Hafen von Rotterdam ( Shutterstock | Von VanderWolf Images | Stockfotonummer: 86032495)

Dies berichtet die aktuelle Ausgabe von "De volle Ladung", der Kollegenzeitung für die Hafenarbeiter in den Niederlanden, an der die ICOR-Organisation GML/Rode Morgen mitarbeitet.

 

Am 15. und 17. Oktober haben Hafenarbeiter vor dem Büroturm der Hafenbehörde von Rotterdam Maßnahmen ergriffen. Sie protestierten gegen die Pläne der Hafenbehörde und der Hafengesellschaften, die "Container Exchange Route" vollständig zu automatisieren. Dies ist eine Transit-Straße für den Containertransport von einem Terminal zum anderen auf der Maasvlakte 1 und 2 - ohne zollrechtliche Eingriffe.100 Arbeitsplätze gehen verloren.

 

Die Rotterdamer Hafenarbeiter gaben eine Erklärung mit dem Aufruf ab: "Kollegen wacht auf und schließt euch unserem Kampf an, 100 Familien sind besorgt!" Eine Delegation der Aktivisten sprach am 15. Oktober mit einem Repräsentanten der Hafenbehörde: „In diesem Gespräch haben wir unser Missfallen zum Ausdruck gebracht und gezeigt, dass wir ernst und wütend sind. Wir haben wirklich keine Antwort bekommen."

 

Am Donnerstag, dem 17. Oktober 2019, betonte einer der Organisatoren in seiner Rede, dass der Kampf intensiviert werden muss. Ein Kollege fügte hinzu, dass der Kampf nicht nur gegen die Hafenbehörde, sondern auch gegen die Unternehmen gerichtet sein sollte. Eine Solidaritätserklärung wurde am Donnerstag im Namen des Offenen Aktionsausschusses des Renten-Newsletters vorgelesen. Dieser Ausschuss kämpft für die Rückforderung von 2,4 Mrd. € Hafenrentengebühren, die der Versicherungskonzern Aegon „legal" gestohlen hat.