Flüchtlinge

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Regierungspräsidium Karlsruhe hebt Arbeitsverbot auf

„Im Kampf um das Bleiberecht von Alassa Mfouapon können wir einen wichtigen Erfolg feiern“, weiß der Freundeskreis Alassa & Friends zu berichten:

Freundeskreis Alassa & Friends

„Seit über zehn Monaten kämpft Alassa M. mit seinen Freunden im Freundeskreis nach seiner legalen Wiedereinreise nun um sein Bleiberecht. Dafür musste er durch eine üble Hetzkampagne der Bild-Zeitung durch, sich anhören wie AfD-Politiker seinen Tod fordern, durfte über Monate Karlsruhe nicht verlassen, erlebte Schikane um Schikane.

 

Schon seit Monaten hat er ein Ausbildungsangebot zum Mediengestalter, das er bisher aufgrund des Arbeitsverbots und der Residenzpflicht nicht antreten durfte. Sich in Deutschland frei zu bewegen und endlich eine Ausbildung anzufangen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, aber es wurde ihm monatelang verweigert. Endlich ist es ihm möglich - das ist ein Riesenerfolg der Solidaritätsbewegung!

 

Liebe Freundinnen und Freunde, dieser Erfolg zeigt: Wer seine Stimme erhebt und um sein Recht kämpft, erhält Solidarität und kann gewinnen! In diesem Sinne ist die Vorbereitung unseres 1. Flüchtlingspolitischen Kongresses in vollem Gange. Er findet am 30. November in Stuttgart statt – Anmeldungen, auch mit Übernachtungswünschen für die Bettenbörse, bitte bis 27. November über freundeskreis-alassa@gmx.de

 

Es gibt noch mehr gute Nachrichten: In einem Urteil stellt das Verwaltungsgericht Karlsruhe fest, dass eine Abschiebung nach Italien nach "Dublin" nicht erfolgen darf, weil nicht konkret sichergestellt ist, dass eine dringend erforderliche, lebenserhaltende medizinische Behandlung in Italien weitergeführt wird. Konkret begründet das Gericht: ‚Die grund- und menschenrechtlichen Verpflichtungen deutscher Behörden umfassen im Falle einer Abschiebung deren Durchführung einschließlich einer – in Einzelfällen – erforderlichen Übergabe an medizinisch hinreichend qualifiziertes Personal im Zielstaat der Abschiebung.‘ Ein wichtiges Urteil für alle, die nach ihrer Flucht schwer traumatisiert sind und z.B. therapeutische Hilfe brauchen …

 

Die komplette Pressemitteilung

 

Informationen zum 1. Flüchtlingspolitischen Kongress