Chile

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Erneut landesweite Streiks

Trotz einer "Vereinbarung für den Frieden" zwischen der Regierung und Teilen der Opposition gehen die Proteste unvermindert weiter. Am 25. und 26. November fanden erneut große politische Streiks statt. Dazu aufgerufen hatten Vertreter der Gewerkschaften aus verschiedenen Branchen des privaten Sektors und des öffentlichen Dienstes. So bestreikten die Hafenarbeiter am Montag und Dienstag, 25. und 26. November, landesweit 24 Häfen. Dem Streik schlossen sich Beschäftigte des Transportbereichs und der Flughäfen an. Die Streikenden kritisieren, dass zentrale Forderungen nach einer angemessenen Erhöhung des Mindestlohns, der Schaffung eines neuen Rentensystems sowie nach grundlegenden Veränderungen im Bildungs- und Gesundheitssystem in der "Vereinbarung für den Frieden" nicht enthalten sind. Außerdem fordern sie das sofortige Ende der Unterdrückung und Kriminalisierung der Protestbewegung.