Gelsenkirchen

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3:0 für das Tribunal gegen die legalisierte Volksvergiftung!

Spannend bis zuletzt ist der Krimi um die Veranstaltung "Wir klagen an - Tribunal gegen die legalisierte Vielfach-Vergiftung im Giftdreieck Emscher-Lippe" am heutigen Freitag, den 6. Dezember, um 18 Uhr, in der Gesamtschule Buer, Rathausplatz 3.

Korrespondenz

Vor einer Woche flatterte der Tierschutzpartei Gelsenkirchen, die die Veranstaltung angemeldet hatte, eine Kündigung der Stadt Gelsenkirchen für die Räumlichkeiten in den Briefkasten. Angeblich hätte die Tierschutzpartei falsche Angaben gemacht und es seien noch andere Organisationen mit im Boot.

 

Natürlich kann die Tierschutzpartei eine Veranstaltung anmelden und so viele Leute und Organisationen dazu einladen, wie sie will. Dieser Vorwand ist also nur allzu durchsichtig - offensichtlich geht es der Stadt Gelsenkirchen darum, große Konzerne wie BP, RAG, AGR vor der Anklage eines breiten Spektrums von Umweltschützerinnen, Umweltschützern, Kämpferinnen und Kämpfern zu schützen.

 

Gestern entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, dass die Stadt die Räume herausgeben muss. 1:0 für die Veranstaltung. Dagegen reichte die Stadt Widerspruch beim Oberverwaltungsgericht ein. Dieses schlug vor, dass die Stadt von ihrer Kündigung zurücktreten solle und dass man sich gegenseitig die Kosten für die Verhandlung teilt. 2:0 für die Veranstaltung. Um 12.30 Uhr kam die Mitteilung, dass die Stadt diesen Vorschlag ablehnte und an der Kündigung festhält. Diese Uneinsichtigkeit führte direkt in die komplette Niederlage. Um 13.15 Uhr urteilte das Oberverwaltungsgericht, dass die Veranstaltung wie geplant in der Gesamtschule Buer stattfinden kann - und die Stadt Gelsenkirchen die Kosten für das Verfahren tragen muss. 3:0 für die Veranstaltung - die jetzt alle mit großer Spannung erwarten. Bis heuteabend in der Gesamtschule Buer!