Hattingen

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Selbstbewusste Initiativen auf der FFF-Demonstration

Die Hattinger Demonstration am 29. November zum Internationalen Umweltkampftag mit Fridays for Future startete um 15 Uhr vor dem Rathaus.

Korrespondenz
Selbstbewusste Initiativen auf der FFF-Demonstration
(rf-foto)

Die Hattinger Demonstration zum Internationalen Umweltkampftag mit Fridays for Future war von neuen, selbstbewussten Initiativen geprägt. Mit zirka 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, leider weniger Schülerinnen und Schülern, war sie aber kleiner als am 20. September. Eine große Trommelgruppe sorgte lautstark für internationales, afrikanisches Flair.

 

Bei Kundgebung und Demonstration wurde das offene Mikrofon aktiv genutzt. Die Stimmen, den Umweltkampf auf das persönliche Verhalten zu reduzieren, waren schwächer als im September, die Stimmen, die Monopole und ihre Regierungen anzugreifen stärker.

 

Der Hattinger Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) sprach anfangs den Umweltkämpferinnen und Umweltkämpfern seinen Respekt aus. Umweltgedichte des früheren Stahlarbeiters Ferdi Lange zur drohenden Umweltkatastrophe gingen unter die Haut. Hattinger Courage-Frauen traten selbstbewusst mit ihrem Redebeitrag auf. Neue Initiativen wurden vorgestellt, wie die Sammlung von Protestunterschriften gegen die Verschlechterung des ÖPNV in Hattingen.

 

Die Kurzrede des MLPD-Vertreters im Hochbetrieb des Hattinger Weihnachtsmarkts stellte den notwendigen gesellschaftsverändernden Umweltkampf mit dem Ziel des echten Sozialismus ins Zentrum und wurde überwiegend mit Beifall aufgenommen. Liquidatoren hatten, wie schon am 20. September, keine Chance. Die örtliche Polizei wies die Demo-Anmelder zu Beginn ausdrücklich darauf hin, dass Partei-Transparente und -Fahnen zu schützen sind! Das MLPD-Transparent „Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft“ war unübersehbar und mittendrin.