Rüsselsheim

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"Kein Platz für faschistische und sexistische Beleidigungen und Bedrohungen"

"Seit geraumer Zeit schon kommt es in der Lehrwerkstatt Rüsselsheim durch einzelne Auszubildende, die den faschistischen türkischen 'Grauen Wölfen' zugerechnet werden, zu verbalen Attacken und Drohungen gegenüber anderen Azubis", wie die gemeinsame Zeitung von Kollegen für Kollegen aller Opel-Werke und Zulieferer in Deutschland, "Der Blitz" schreibt:

Aus Kollegenzeitung "Der Blitz"
"Kein Platz für faschistische und sexistische Beleidigungen und Bedrohungen"
Bei Opel in Rüsselheim terrorisieren mutmaßlich türkische Faschisten andere Azubis (foto: gemeinfrei)

Weiter berichtet Der Blitz über die widerlichen verbalen Attacken der mutmaßlichen 'Grauen Wölfe' gegen Azubis bei Opel in Rüsselsheim: "Man wünsche sich doch einen Breivik, wie in Norwegen, der einfach mal alle andersdenkenden Leute abknallen soll. Oder auch ekelhafte sexistische Beleidigungen gegenüber Kolleginnen und Kollegen und IG-Metall-Vertrauensleuten aus dem Werk. Aktuell wurde der Spind eines kämpferischen Azubis aufgebrochen und mit 'Hurensohn' beschmiert. Auf wen die Tat zurückzuführen ist, ist noch unklar. Aber: es legt die gleichen Täter nahe.

 

Jeder demokratisch eingestellte Kollege, jeder Gewerkschafter muss hier klar Kante zeigen. Niemals werden wir hinnehmen, dass unsere jungen Kollegen terrorisiert werden.

 

Gerade in einer Situation der gesellschaftlichen Polarisierung, in der die Regierung nach rechts geht, Ultrarechte und Faschisten gefördert werden, ist das bedeutsam. Sicher haben wir in der Belegschaft viele politische Meinungen. Aber Sexismus, Rassismus, Faschismus, Unterdrückung, Antikommunismus, Beleidigungen und Bedrohungen von Kolleginnen und Kollegen haben bei Opel nichts zu suchen. Erst recht nicht innerhalb der IG Metall, die klar antifaschistisch ist. Das ist die bedeutende Lehre aus dem Hitler-Faschismus.

 

Die Vorfälle müssen lückenlos aufgeklärt werden. Die Täter müssen sich umgehend bei den Betroffenen entschuldigen! Ansonsten sind weitergehende Konsequenzen - auch disziplinarisch - von Opel zu ziehen.