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Solidarität mit Anja Flach

Die MLPD Hamburg-West hat ihre Solidarität mit der Ethnologin, Buchautorin und Aktivistin Anja Flach bekundet:

Von MLPD Hamburg-West

Zur Vorgeschichte schreibt ANF: „Am 11. Dezember, gegen 6 Uhr, hat in Hamburg eine Hausdurchsuchung wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz stattgefunden. Der Beschuldigten Anja Flach wird vom Amtsgericht Hamburg vorgeworfen, über soziale Medien in der Bundesrepublik verbotene Symbolik öffentlich geteilt zu haben. … „(Sie, Anm. d. Re.) wird beschuldigt, Fotografien im Gedenken an Jakob R. auf Twitter geteilt zu haben. Bei den besagten Fotografien handelt es sich um Abbildungen des bei einem Luftangriff der türkischen Armee in Kurdistan ums Leben gekommenen Hamburgers Jakob R., dessen Bild öffentlich auf dem Hein-Köllisch-Platz in St. Pauli auf einem Stein platziert worden war.

 

‚Ich kann nicht fassen, dass wegen eines auf Twitter geteilten Fotos die Polizei mich in meiner Wohnung aufsucht. Jakob ist durch einen Luftangriff der Türkei im Juli 2018 ermordet worden. Anstatt diese Kriegsverbrechen zu bekämpfen und den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei in Nordostsyrien sofort zu beenden, geht die Kriminalisierung und Repression in Deutschland weiter‘, sagt Anja Flach zu der ... Hausdurchsuchung ...“

Dazu die MLPD Hamburg-West

Die MLPD Hamburg-West hat heute ihre Solidarität mit Anja Flach bekundet (über Tatort Kurdistan Hamburg): "Liebe Freundinnen und Freunde, bitte leitet unsere herzliche Solidarität an Anja Flach weiter! Der Kreisverband der MLPD Hamburg-West verurteilt entschieden die willkürliche Hausdurchsuchung bei Anja. Sie hat überhaupt nichts ‚verbrochen‘ - außer dass sie uneingeschränkt solidarisch mit dem Freiheitskampf des kurdischen Volkes ist, und in dem Zusammenhang eines gefallenen Kämpfers aus Hamburg gedacht hat. Offenbar sind dem Staatsapparat selbst tote Freiheitskämpfer gefährlich. Aber Revolution ist kein Verbrechen! Und die internationale Solidarität genauso wenig. Die MLPD hält entschieden am Solidaritätspakt der ICOR¹ mit Rojava fest und fordert den Abzug der türkischen sowie aller imperialistischen Truppen aus Syrien sowie die sofortige Beendigung aller wirtschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und der faschistischen Türkei!

 

Haltet uns auf dem Laufenden, wie der Kampf gegen die Kriminalisierung von Anja weitergeht. Wir werden uns solidarisch beteiligen.“