Stuttgart

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Nach einem turbulenten Jahr - viele Gründe zum Feiern

Etwa 140 Besucher folgten der Einladung von Mitgliedern des Internationalistischen Bündnis mit: MLPD, Frauenverband Courage, Solidarität International, Umweltgewerkschaft und dem Freundeskreis Alassa.

Korrespondenz aus Stuttgart

Zusammen zu kämpfen und zu feiern mit Perspektive – genau richtig in Zeiten, wo immer mehr Menschen den Kapitalismus kritisieren, eine akute faschistische Tendenz besteht und sich links gebende Kräfte nicht davor zurückschrecken, die MLPD an ihren demokratischen Rechten zu hindern und ihre Genossen körperlich anzugreifen: Sichtbar am mit roter Farbe besprühten (Bühnen) Transparent „Die Zukunft liegt in unserer Hand – weltweit“. Die Besucher zeigten sich solidarisch mit Joachim Struzyna , dem der Täter aus den Reihen der RAS1 Farbe ins Gesicht gespürt hatte.


Nach der „beeindruckenden Rede“ der MLPD-Landesvorsitzenden Julia Scheller, so zwei erstmalige Besucher, folgte ein vielseitiges Programm: Daimler-Arbeiter riefen zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika und zur Solidarität mit dem gekündigten Mesut auf; Sketche, wie dem zur „Ibiza-Affäre“ des ehemaligen Chefs der faschistoiden FPÖ, Strache; der Tanz von Rotfüchsen oder die Musik der „A-Z-Band“ sorgten für gute Stimmung.


Ein Höhepunkt war die Teilnahme und Rede von Alassa Mfouapon, der sich beim Freundeskreis und der MLPD für die Solidarität bedankte und zum Kampf für eine Welt aufrief, in der niemand flüchten muss und alle gleiche Rechte haben. Der Vertreter des Deutsch-Iranischen Freundeskreis berichtete über die Kämpfe der Massen im Iran.

 

Kurz vor zwölf besuchte uns eine Delegation der ADHK2 aus Ludwigsburg und überbrachte solidarische Neujahrsgrüße. Gemeinsam sangen wir die Internationale um das große Lagerfeuer im Hof des ABZ, bevor es wieder zum Tanzen in den Saal ging.